06. Juni 2012, 14:04 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 06. Juni 2012, 14:04 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Gleich zwei gefährliche Stellen im Stadtgebiet Gelsenkirchen konnten jetzt durch eine Änderung der Verkehrsführung entschärft werden. An den Unfallhäufungsstellen am Lehrhovebruch und an der Ostpreußenstraße sind auf Vorschlag der Unfallkommission Kreisverkehre eingerichtet worden.
Zur Freigabe des Kreisverkehrs heute am Lehrhovebruch erinnerten Vertreter der Verkehrskommission und der Stadtverwaltung an die schweren Unfälle. Die neuen Kreisverkehre sorgen für eine Reduzierung der Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer und für eine insgesamt übersichtlichere Verkehrssituation. Dadurch wird das Unfallrisiko deutlich vermindert.
Der Umbau am Lehrhovebruch hat 820.000 Euro gekostet. Der Kreisverkehr an der Ostpreußenstraße schlägt mit rund 470.000 Euro zu Buche.
Die Straße Lehrhovebruch ist eine innerstädtische Hauptverkehrsstraße mit einer Verkehrsbelastung von 11.100 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden nördlich und 19.300 Fahrzeugen südlich der Anschlussstelle GE-Heßler der A 42.
Der jetzt gebaute südliche Kreisverkehr hat einen Durchmesser von 40 Metern. An allen vier Einmündungen sind Fahrbahnteiler angelegt, die gleichzeitig als Querungshilfe für Fußgänger dienen. Der nördliche Kreisverkehr musste aufgrund der fehlenden Fläche auf einen Durchmesser von 30 Metern beschränkt werden. Auch hier sind in allen drei Einmündungen Fahrbahnteiler angelegt.
Die Mittelinseln beider Kreisverkehre werden begrünt und sind durch Hochborde gegen Befahren geschützt. In den Querungsstellen sind Bordsteinabsenkungen eingebaut worden. Unterhalb der Brücke der A 42 sind zwischen den beiden Kreisverkehren Längsparkstreifen für 24 Pkws als Mitfahrerparkplätze angelegt worden.
Die Kreuzung Ostpreußenstraße/ Bergmannstraße/ Hofstraße war eine wiederkehrende Unfallhäufungsstelle. Hier ereigneten sich Unfälle meist aufgrund von Vorfahrtverletzungen. Zur Unfallvermeidung wurde ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 30 Metern gebaut. Um die Hofstraße an den Kreisverkehr anschließen und gleichzeitig das Rechtsabbiegen in die Ostpreußenstraße ermöglichen zu können, wurde zusätzlich eine vorzeitige Rechtsabbiegespur eingerichtet.
Die Mittelinsel wurde durch Hochborde gegen Befahren geschützt und der Innenring durch einen niedrigen Bordstein von der Kreisfahrbahn getrennt. Für große Fahrzeuge ist der Innenring befahrbar.
In den Zufahrten der Bergmannstraße und der südlichen Ostpreußenstraße sind Fahrbahnteiler zur Sicherung der Fußgänger- und Radfahrer eingerichtet worden.
Die Mittelinsel des Kreisverkehres wird begrünt. Zwischen dem Rechtsabbieger und dem Kreisverkehr ist eine Grünfläche entstanden, die mit Bäumen bepflanzt werden soll.