15. Juni 2012, 10:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Sie ist keine italienische Stadtschönheit sondern ein Bildungsangebot für Frauen mit Migrationshintergrund. EMILIA (Engagierte Migrantinnen für lokale Initiativen in der Arbeitswelt) startet im September und möchte Migrantinnen qualifizieren, damit sie beruflich weiterkommen und eine gute Arbeit finden.
Die Qualifizierung richtet sich an Frauen mit Migrationsgeschichte in Gelsenkirchen und Umgebung, welche bereits eine gute berufliche Ausbildung oder einen Studienabschluss abgeschlossen haben. Denn auch diese Frauen haben es auf dem hiesigen Arbeitsmarkt schwer, eine angemessene Erwerbstätigkeit zu finden. Interessierte Migrantinnen, sollten neben Deutsch eine weitere Sprache sprechen und Erfahrungen aus einer anderen Kultur mitbringen.
Die Fortbildung dauert vom 3. September 2012 bis zum 19. Juli 2013. Sie findet montags bis freitags von 8.30 bis 13.30 Uhr statt. In diesem Zeitraum sind auch zwei Praktika von jeweils acht Wochen vorgesehen, bei denen es zu abweichenden Start- und Endzeiten kommt. Trägerin der Maßnahme ist das Gender-Referat im Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid. Kooperationspartner sind die Stadt Gelsenkirchen mit verschiedenen Dienststellen, die Gelsenkirchener Migrantenvereine (gemi e.V.), das Integrationscenter für Arbeit, der Internationale Unternehmerverband Ruhrstadt (INTUV) und die IHK Nordrhein-Westfalen. EMILIA wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union sowie aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.
Weitere Informationen gibt es bei: Antje Röckemann und Nina Klepzov, Gender-Referat im Evangelischen Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid, Pastoratstraße 10, 45879 Gelsenkirchen, Telefon: 0209 / 1798470, info@emilia-projekt.de und www.emilia-projekt.de.