23. Juli 2012, 10:35 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Monatsreihe „Filmjahr international“ präsentiert das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag und Montag, 29./ 30. Juli, sowie am Mittwoch, 1. August, den britischen Spielfilm „Lachsfischen im Jemen“. Am Dienstag, 31. Juli, steht der südkoreanische Spielfilm „The Yellow Sea“ auf dem Programm.
Die Filme laufen am Sonntag ab 12:45 Uhr sowie am Montag um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast und am Mittwoch, um 19:30 Uhr, in der Gesamtschule Ückendorf. „The Yellow Sea“ beginnt wegen seiner Länge (131 Minuten) in der Schauburg bereits um 17:15 bzw. 20 Uhr. Der Eintritt kostet normal 4 Euro für eine Vorstellung beziehungsweise 36 Euro für die 10er-Karte. Schüler und Studenten sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.
Basierend auf dem Roman von Paul Torday erzählt Regisseur Lasse Hallström (GOTTES WERK & TEUFELS BEITRAG; CHOCOLAT) in „Lachsfischen im Jemen“ eine abstruse Geschichte: Die Natur wird im Rahmen einer politischen Satire auf den Kopf gestellt und es gibt jede Menge verrückter Liebeswirren. Der Film wurde ausgezeichnet mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung.
Im Auftrag eines reichen Scheichs, der das Angeln liebt, versucht die attraktive Harriet (Emily Blunt) den kauzigen, verklemmten Lachs- und Forellenzuchtexperten Alfred (Ewan McGregor) dazu zu bewegen, sich maßgeblich an einem abenteuerlichen Projekt zu beteiligen: Der beim britischen Fischereiministerium beschäftigte Wissenschaftler soll dabei helfen, Lachse im Jemen anzusiedeln. Alfred hält das Vorhaben für völlig absurd, gerät aber zunehmend seitens seines Arbeitgebers unter Druck und findet sich schließlich in der arabischen Wüste wieder.
Der furiose existenzialistische Thriller „The Yellow Sea“ des südkoreanischen Regisseurs Hong-jin Na (THE CHASER) unternimmt eine dichte, mit gesellschaftskritischen Untertönen und makaberem Humor angereicherte Reise ins Reich der Finsternis. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Cannes, São Paulo und Tokyo und Stockholm sowie zum „Filmfest München“ (alle 2011).
Der chinesische Verwaltungsbezirk Yanbian, ein Grenzgebiet zwischen China, Korea und Russland, gilt als Tummelplatz für Kriminelle, Heimatlose und Verlorene. Hier lebt auch der Taxifahrer Gu-nam, dessen Schuldenberg ein lokaler Gangsterboss zu begleichen verspricht, wenn er für ihn einen Mord in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul begeht. Gu-nam ist kein eiskalter Killer, nimmt den Auftrag aber an, nicht zuletzt, weil er parallel zur tödlichen Mission nach seiner vermissten Ehefrau suchen will – eine fatale Entscheidung, wie er bald zu spüren bekommt.