31. Juli 2012, 10:28 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Obwohl frühzeitig angemeldet, ist für den deutsch-russischen Spielfilm „Ausgerechnet Sibirien“ keine 35-mmm-Kopie für Mittwoch, 8. August, in der Gesamtschule Ückendorf verfügbar. Deshalb ist eine Programmänderung erforderlich: Gezeigt wird der französisch-brititsche Spielfilm „The Lady – Ein geteiltes Herz“.
Basierend auf Gesprächen mit zahlreichen Wegbegleitern der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat Luc Besson (IM RAUSCH DER TIEFE; LEON – DER PROFI) eine bewegende, leidenschaftliche Hommage an eine außergewöhnliche Frau inszeniert, die ihr persönliches Glück dem friedlichen Kampf um Gerechtigkeit und Demokratie unterordnete. Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Toronto, Los Angeles, Mill Valey, Rom und Stockholm (alle 2011).
Ende der 1980er-Jahre lebt Aung San Suu Kyi (Michelle Yeoh), die Tochter eines ermordeten birmanischen Volkshelden, mit ihrem geliebten britischen Ehemann Michael (David Thewlis) und den beiden gemeinsamen Söhnen in Oxford. Als Aung Sans Mutter einen Schlaganfall erleidet, kehrt sie nach Birma (heute Myanmar) zurück. Dort herrscht ein totalitäres Militärregime, das erbarmungslos gegen den wachsenden Protest der Bevölkerung vorgeht. Aung San übernimmt den Vorsitz der neu gegründeten demokratischen Partei NLD und führt trotz aller Drohungen einen unermüdlichen Wahlkampf, bei dem sie zum gewaltlosen Widerstand aufruft, ehe sie das Militär unter Hausarrest stellt. Der Kontakt zu Michael und den Kindern wird eingeschränkt – und bald sogar komplett verboten.