13. August 2012, 10:53 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 13. August 2012, 10:53 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen setzt seine Monatsreihe „Frauenporträts“ am Sonntag/Montag, 19./20. August und Mittwoch, 22. August mit „My Week with Marilyn“ fort. Am Dienstag, 21. August, steht „Die Königin und der Leibarzt“ auf dem Programm.
Die Filme laufen sonntags um 12:45 Uhr und montags/dienstags um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast sowie mittwochs um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf. Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Aus den Memoiren des späteren Dokumentarfilmers und Drehbuchautoren Colin Clark formt Regisseur Simon Curtis mit „My Week with Marilyn“ eine ganz wunderbare Film-im-Film-Geschichte, die zwischen heiteren, romantischen und dramatischen Momenten nuanciert dem Menschen hinter dem Mythos Marilyn Monroe nachspürt. Ausgezeichnet u. a. mit einem „Golden Globe“ 2012 in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical“ (Michelle Williams); nominiert für zwei „Oscars“ 2012 („Beste Hauptdarstellerin“ und „Bester Nebendarsteller“ [Kenneth Branagh]).
Sommer 1956. Der 23-jährige Brite Colin Clark (Eddie Redmayne) will erste Erfahrungen im Filmgeschäft sammeln und erhält tatsächlich einen Assistenzposten bei der Produktion der Komödie DER PRINZ UND DIE TÄNZERIN. Während der Dreharbeiten in London strapaziert die Hauptdarstellerin Marilyn Monroe (Michelle Williams) insbesondere die Geduld von Filmpartner und Regisseur Laurence Olivier (Kenneth Branagh): Regelmäßig erscheint sie verspätet am Set, wirkt oft unkonzentriert und abwesend. Als Marilyns Ehemann, der amerikanische Schriftsteller Arthur Miller, nach nur wenigen Tagen vor Ort wieder abreist, kommen sich der charmante Colin Clark und die berühmte Hollywood-Schauspielerin näher.
Nach authentischen Ereignissen entwarf der dänische Regisseur Nikolaj Arcel mit „Die Königin und der Leibarzt“ eine opulent ausgestattete, feinfühlige Mischung aus historischem Politthriller und Liebesdrama, die im Kern von einer verhängnisvollen Dreiecksbeziehung erzählt, an der sich ein spannendes Kapitel europäischer Geschichte spiegelt. Ausgezeichnet u. a. bei der Berlinale 2012 mit zwei „Silbernen Bären“ in den Kategorien „Bester Darsteller“ (Mikkel Følsgaard) und „Bestes Drehbuch“.
Mitte der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wird die junge Baroness Caroline Mathilde (Alicia Vikander) aus taktischen Gründen mit dem dänischen König Christian VII. (Mikkel Følsgaard) verheiratet. Dieser erweist sich als psychisch labil und zeigt weder Interesse an Caroline noch an den Regierungsgeschäften, die er einem erzkonservativen Rat von Adligen überlassen hat. Desillusioniert erfüllt Caroline ihre Pflicht und bringt einen Thronfolger zur Welt. Kurz darauf ernennt Christian den Deutschen Johann Friedrich Struensee (Mads Mikkelsen) zu seinem Leibarzt. Der charismatische Mediziner ist beseelt vom Geist der Aufklärung und gewinnt sowohl das Vertrauen des Monarchen als auch das Herz der einsamen Königin.