29. August 2012, 11:11 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zum zweiten Mal in diesem Jahr organisiert die Steuerungsgruppe der Kampagne „Fairtrade-Stadt Gelsenkirchen“ nun eine kostenlose Probier- und Info-Veranstaltung zum Fairen Handel. Nach dem erfolgreichen Open-(f)air-Frühstück auf dem Gelsenkirchener Neumarkt im Juni, wird es nun am 31. August 2012 eine Open-(f)air-Cocktailparty am Sankt-Urbanus-Kirchplatz in Buer geben.
Zwischen 17 und 19 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe unter freiem Himmel zwischen alkoholfreien und kostenlosen Cocktails aus fairem Handel und leichten Karibikklängen zu entspannen und auszutauschen. Ein Infostand informiert die Passanten über den Fairen Handel sowie den aktuellen Stand der Kampagne in Gelsenkirchen und an einem kleinen Eine-Welt-Stand der Evangelischen Kirche können faire Produkte bestaunt und gekauft werden. Anschließend wird die Strandparty im "Bikini" fortgesetzt. Der Betreiber Christoph Klug hat schon beschlossen, die Kampagne der Stadt mit der Aufnahme von mindestens zwei Produkten aus dem fairen Handel in sein Sortiment zu unterstützen.
Hintergrund: Fairtrade-Stadt Gelsenkirchen
"Fairtrade" – fairer Handel – bedeutet gerechte Löhne für Arbeiterinnen und Arbeiter in Asien, Afrika und Lateinamerika. Was das mit Gelsenkirchen zu tun hat? Auch hier wird entschieden, wie gerecht es im Welthandel zugeht. Händler, Gastronomen und Kunden können mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten soziale Verantwortung übernehmen und stellen sicher: Fairtrade-Arbeiter, die täglich auf einer Plantage ackern, brauchen am Ende des Monats nicht Hunger zu leiden. Rund 800 Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Kekse, Kakao, Honig, Bananen, Fruchtsäfte, Eistees, Wein, Sportbälle, Reis, Rosen, Zucker und Textilien aus Fairtrade-Baumwolle gibt es derzeit auf dem deutschen Markt.
Der Rat der Stadt Gelsenkirchen hat beschlossen, die Kampagne Fairtrade-Towns zu unterstützen. Damit wird Gelsenkirchen Teil einer weltweiten Bewegung, zu der auch Städte wie London, Kopenhagen oder Dublin gehören.
Alle Bürgerinnen und Bürger können etwas für einen fairen Handel tun, indem sie Fairtrade-Produkte einkaufen. Anbieter und weitere Informationen gibt es unter www.agenda21.info.