30. August 2012, 10:13 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zur Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit bildet die Stadt Gelsenkirchen seit vielen Jahren über den eigenen Bedarf aus. Erstmalig wird in diesem Jahr eine Erstausbildung in Teilzeitform im Bereich Kaufmann/frau im Einzelhandel angeboten. Die neuen Auszubildenden werden durch den Vorstand für Kultur, Bildung, Jugend und Sport Herrn Dr. Beck begrüßt. Dazu ist die Presse eingeladen am:
Montag, 3. September 2012 um 12 Uhr
Ausbildungszentrum Dieselstraße 2,
45892 Gelsenkirchen.
Dieses geschieht hauptsächlich aus drei Gründen: Erstes sind immer noch immer sehr viele unversorgte Altbewerber zu beklagen. Des Weiteren wird bereits in wenigen Jahren eine ausreichende Anzahl an Fachkräften nicht mehr zur Verfügung stehen und eine qualifizierte Ausbildung ist immer noch der beste Garant um Arbeitslosigkeit (und ihre Folgen) zu vermeiden
Im Jahr 2012 erhalten zwölf junge Menschen die Chance auf einen zusätzlichen Ausbildungsplatz bei der kommunalen Jugendberufshilfe der Stadt Gelsenkirchen. Das zusätzliche Ausbildungsangebot umfasst die Berufe Kaufmann/frau im Einzelhandel (9 Ausbildungsplätze, davon 4 in Teilzeit) und Maler/in und Lackierer/in (3 Ausbildungsplätze).
Erstmalig besteht bei der Stadt Gelsenkirchen die Möglichkeit die Erstausbildung in Teilzeit in dem Beruf Kaufmann/frau Im Einzelhandel zu absolvieren. Dieses Angebot gilt für junge Frauen, sofern dies erforderlich ist, um die Betreuung eigener Kinder oder die Pflege von Angehörigen sicherzustellen.
Vier junge Frauen wollen auf diesem Weg einen anerkannten Ausbildungsabschluss erlangen. Die praktische Ausbildungszeit beträgt in diesem Fall 30 Wochenstunden, das entspricht in etwa 75 Prozent der normalen Regelarbeitszeit.
Die Unterrichtsveranstaltungen am Berufskolleg müssen hingegen zu 100 Prozent besucht werden, die verbleibende wöchentliche Arbeitszeit wird zwischen der Ausbildungsstelle und dem Auszubildenden abgesprochen.
Die Ausbildungsvergütung wird anteilig (75 Prozent) gewährt. Beide Ausbildungen werden vom Referat Erziehung und Bildung (kommunale Jugendberufshilfe) in Kooperation mit Unternehmen in der freien Wirtschaft durchgeführt.