30. August 2012, 14:58 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 30. August 2012, 14:58 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Aufgrund der Nominierung durch die Bezirksregierung Münster nach Abstimmung mit Bildungs-Stadtrat Dr. Manfred Beck ist Gelsenkirchen jetzt als Pilotregion in das Projekt „Vielfalt fördern“ aufgenommen worden. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Bertelsmann Stiftung.
Im Rahmen dieses Projektes soll ein systematisches Fortbildungsangebot für Schulen mit Sekundarstufe I im Bereich der individuellen Förderung entwickelt werden.
Stadtrat Dr. Manfred Beck: „Es gibt in Gelsenkirchen mehrere Schulen unterschiedlicher Schulformen, die bereits vom Ministerium für die Qualität ihrer individuellen Förderung ausgezeichnet worden sind. Im Rahmen dieses Projektes soll nun systematisch an allen Schulen die Voraussetzung für gleichmäßig hohe Standards der individuellen Förderung geschaffen werden.“
Das Projekt fügt sich nahtlos in den Gelsenkirchener Ansatz „Kein Kind zurück lassen“ ein, der versucht, die durchgehende Bildungs- und Förderkette ab Geburt in unserer Stadt zu optimieren. Beck: „Unser Vorhaben gelingt nur, wenn Institutionen und Eltern Hand in Hand arbeiten. Dazu gehört auch die enge Kooperation der Stadt Gelsenkirchen mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Eine systematische Lehrerfortbildung in individueller Förderung ist ein vielversprechender Ansatz!“
„Die Aufnahme in das Projekt als Pilotregion ist ein weiterer Stein im Mosaik auf unserem Weg zu einer lückenlosen Betreuungskette für die Förderung junger Gelsenkirchenerinnen und Gelsenkirchener“, freut sich Oberbürgermeister Frank Baranowski. „Unser Ziel ist es, dass jedes Gelsenkirchener Kind eine echte Chance im Leben bekommt. Und dass es eben nicht vom Geldbeutel, der Herkunft oder dem Bildungsgrad der Eltern abhängt, ob ein Kind gesund aufwächst oder nicht, ob es Abitur machen kann oder ob ihm das verwehrt bleibt. Eine individuellen Förderung ist da ein Baustein auf dem Weg zum Ziel“.