04. September 2012, 10:26 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit „Deutschland von oben“ setzt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 9./10. September, seine Monatsreihe „Neue Dokumentarfilme“ fort. Als „Autorenfilm“ steht am Dienstag/Mittwoch, 11./12. September „2 Tage New York“ auf dem Programm.
Die Vorstellungen beginnen am Sonntag um 12:45 Uhr sowie Montag/Dienstag um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast sowie am Mittwoch um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf. Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Vom Wattenmeer bis zum Watzmann-Gipfel, vom Kölner Dom bis zur Dresdner Frauenkirche, von den letzten Stahlwerken am Rhein bei Duisburg bis zum gigantischen Braunkohle-Tagebau in der Lausitz, von den Steinböcken an den Berghängen der Allgäuer Alpen bis zu den Kegelrobbenbabys auf den Dünen Helgolands – mit „Deutschland von oben“ setzen Petra Höfer und Freddie Röckenhaus das Konzept ihrer gleichnamigen, enorm erfolgreichen TERRA-X-Fernsehreihe fort und unternehmen eine visuell atemberaubende Flugreise über Deutschland, die sich dramaturgisch am Verlauf der Jahreszeiten orientiert. Untermalt von einem stimmigen Soundtrack zeigen die per hochmoderner Helikopterkamera eingefangenen, gestochen scharfen Aufnahmen beeindruckende Natur- und Stadtimpressionen aus der Vogelperspektive und bieten so die Gelegenheit, bekannte Orte neu zu entdecken. Ein faszinierender Heimatfilm der anderen Art, dessen spektakuläre Bilder erst auf der Kinoleinwand ihre ganze Kraft entfalten.
Kommunikationsbarrieren, Mentalitätsunterschiede und kulturelle Gegensätze – aus diesen Versatzstücken formt Julie Delpy in „2 Tage New York“, der Fortsetzung ihrer erfolgreichen Komödie „2 Tage Paris“ ein quirliges Leinwandvergnügen voller Situationskomik und Wortwitz, das wunderbar ironisch Klischees und Vorurteile aufs Korn nimmt. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „wertvoll“; offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Sundance und New York (beide 2012). — Die französische Fotografin Marion (Julie Delpy) lebt zusammen mit ihrem neuen amerikanischen Freund Mingus (Chris Rock), einem Journalisten und Radiomoderator, in New York. Beide haben jeweils ein Kind aus einer früheren Partnerschaft. Eine harte Belastungsprobe für die junge Beziehung kündigt sich an, als plötzlich Marions Familie vor der Tür steht. Und tatsächlich verursachen der exzentrische Vater, die nymphomanische Schwester und deren unerträglich aufdringlicher Ex-Freund heftige Turbulenzen.