11. September 2012, 10:33 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zur Vorbesichtigung der nächsten Ausstellung im Kunstmuseum „Wortgewand – Sprache in der Kunst“ sind die Vertreter der Medien herzlich eingeladen. Termin ist:
Mittwoch, 12. September 2012, 11.30 Uhr
im Kunstmuseum Gelsenkirchen,
Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen.
Die Ausstellung „Wortgewand - Sprache in der Kunst“ wird am 16. September 2012 in der Alten Villa des Kunstmuseums Gelsenkirchen eröffnet und ist bis zum 11.11.2012 zu sehen. Es handelt sich um eine Wanderausstellung des Westdeutschen Künstlerbundes, der die Reihe von 2011 bis 2013 an fünf verschiedenen Ausstellungsorten mit jeweils 20 künstlerischen Positionen präsentiert.
Dafür hat der Westdeutsche Künstlerbund zum Thema „das Wort in der Kunst“ Künstler aus den eigenen Reihen und Gäste zusammengebracht, die unterschiedliche zeitgenössische Positionen aufzeigen. Wort und Sprache sind als Material der künstlerischen Arbeiten benutzt, sie sind Partner des Bildteils oder das Ziel der künstlerischen Frage.
Rolf Nickels Linien aus Draht, Christel Koerdts ausgeschnittenes „Fleisch der Wörter“, Gerhard Reinerts entmaterialisierend feine Schriftpartikel, Harald Hilschers Licht- und Klang, Carola Willbrands Nähstiche – vielfältig ist der Umgang mit der Schrift. In Zeichnung, Collage, Installation, Objekt und Skulptur ist Sprache anwesend. Gibt es wesentliche Aussagen über Sprache, die nur die Kunst machen kann? Timm Ulrichs lässt die Herrschaft der Sprache als Vorraussetzung unseres Denkens und als Kommunikation in unserer Gesellschaft deutlich werden. Marlies Obier wartet mit dem Auszug der Literatur aus der Enge des Buches in den Raum auf. Sprache ist ein lebendiger Organismus.
Die Kunst zeigt sich im „Wortgewand“.Die Ausstellung wird begleitet von einem Katalog. Als Gesprächspartner stehen die Museumsdirektorin Leane Schäfer sowie die Künstler Ike Vogt und Jochem Ahmann als Vertreter des Westdeutschen Künstlerbundes zur Verfügung.