11. September 2012, 14:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski fordert schärfere gesetzliche Vorgaben bei der Überwachung von Luftschadstoffen bei Großanlagen in der Nachbarschaft von Wohnbebauung. Anlass ist ein erhöhter Benzol-Wert im Monat August nördlich des Werks von BP in Scholven.
Auch wenn dadurch der entscheidende rechtsgültige Jahresmittelwert nach jetzt elf Monaten nicht überschritten wird, stellt das Oberbürgermeister Frank Baranowski nicht zufrieden. Deshalb fordert er sowohl vom Betreiber als auch von der Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung Münster) noch weitergehende Anstrengungen und Maßnahmen. „Die Bezirkregierung muss alle Instrumente der Anlagenüberwachung ausschöpfen, um die Luftreinhaltung zu verbessern“, so der Oberbürgermeister.
„Für Luft muss gelten, was für Lärm längst gilt. Bei jeder Kirmes muss kontinuierlich und lückenlos die Lautstärke gemessen werden. Das sollte auch für Luft bei Anlagen gelten, die Schadstoffe ausstoßen. Ich erwarte vom Gesetzgeber, dass er zügig die Überwachung von Luftschadstoffen genauer regelt“, so Frank Baranowski.