17. September 2012, 11:03 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Monatsreihe „Neue Dokumentarfilme“ des Kommunalen Kinos (KoKi) Gelsenkirchen wird mit „Buck – Der wahre Pferdeflüsterer“ mit Vorstellungen am Sonntag, 23. September, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 24. September, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast beendet. Als „Autorenfilm“ läuft am Dienstag, 25. September, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 26. September, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf der französische Spielfilm „17 Mädchen“ von Delphine und Muriel Coulin.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Buck Brannaman, das reale Vorbild für die Hauptfigur in Robert Redfords Verfilmung des Romans „Der Pferdeflüsterer“ von Nicholas Evans, gilt als Experte auf dem Gebiet der Pferdepsychologie. Fast das ganze Jahr über reist er quer durch die USA, um Pferde zu trainieren und zu therapieren. In seinen Seminaren lehrt er, dass das Pferd ein Spiegel der Seele ist und somit die Probleme meist nicht beim Tier, sondern beim Menschen liegen. Cindy Meehls einfühlsamer Dokumentarfilm zeigt aber nicht nur die Arbeit eines außergewöhnlich begabten Mannes, der es versteht, innerhalb kürzester Zeit eine intensive Verbindung zu Pferden aufzubauen und diese gewaltfrei zu überraschenden Verhaltensänderungen zu bewegen, sondern blickt auch auf Buck Brannamans Lebensweg zurück – von einer leidvollen Kindheit mit einem despotischen, alkoholkranken Vater über eine Pflegefamilie bis zu seiner heutigen Berufung. Ausgezeichnet beim Filmfestival in Cannes mit dem Publikumspreis sowie bei den Filmfestivals in Zürich und Bergen mit dem Preis für den „Besten Dokumentarfilm“ (alle 2011).
Das auf einer wahren Begebenheit basierende Spielfilmdebüt „17 Mädchen“ der Schwestern Delphine und Muriel Coulin verbindet ernste und komische Momente zu einem authentischen Jugendporträt, das anhand einer ungewöhnlichen Geschichte sensibel den Befindlichkeiten der von hervorragenden Darstellerinnen verkörperten Figuren nachspürt. Ausgezeichnet u. a. beim Filmfestival in Deauville mit dem Preis für den „Besten Debütfilm“; offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Cannes, Namur, London und Turin (alle 2011). Das KoKi zeigt den Film in Kooperation mit „Nienhof – Verein zur Förderung psychosozialer Arbeit e.V.“ anlässlich der bundesweiten Woche der seelischen Gesundheit.
Die 16-jährige Gymnasiastin Camille (Louise Grinberg) aus der bretonischen Hafenstadt Lorient sieht sich mit einer ungewollten Schwangerschaft konfrontiert und trifft nach anfänglichen Zweifeln die Entscheidung, das Kind zu behalten. In einem Baby erkennt sie die Chance, dem tristen Alltag, der Perspektivlosigkeit und den Zwängen der Erwachsenen zu entkommen. Daran glauben bald auch weitere Mädchen aus Camilles Umfeld. Plötzlich sind 17 junge Frauen gleichzeitig schwanger und träumen gegen alle Widerstände von einer gemeinsamen Wohngemeinschaft, von einem besseren Leben und von der bedingungslosen Liebe ihrer Kinder.