24. September 2012, 11:38 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Als „Autorenfilm“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 30. September, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 1. Oktober um 18 und 20:30 Uhr den französich-belgischen Spielfilm „Das Haus auf Korsika“. Auf vielfachen Wunsch folgt am Dienstag, 2. Oktober, um 18 und 20:30 Uhr im Original mit deutschen Untertiteln die französische Filmkomödie „Intouchables“ (dt. Titel „Ziemlich beste Freunde). Wegen des Feiertages finden am Mittwoch, 3. Oktober, keine Vorführung in der Gesamtschule Ückendorf statt.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Die archaische Schönheit der korsischen Berglandschaft dient Regisseur Pierre Duculot als Kulisse für sein leises Drama „Das Haus auf Korsika“. Behutsam schildert er den Selbstfindungsprozess einer jungen Frau. — In der belgischen Stadt Charleroi führt die Aushilfskellnerin Christina (Christelle Cornil) an der Seite ihres lethargischen Freundes ein ebenso ereignisarmes wie perspektivloses Leben. Überraschenderweise erbt sie von der verstorbenen Großmutter ein Haus auf Korsika, das sich als eine abseits gelegene Ruine erweist, wie sie bei einer Besichtigung feststellen muss. Doch die karge Natur der Mittelmeerinsel, die zurückhaltenden Einheimischen, die fremde Kultur und nicht zuletzt die geheimnisvolle Geschichte, die das Haus birgt, üben auf Christina eine große Faszination aus. Plötzlich scheint ein Neuanfang möglich.
Olivier Nakaches und Eric Toledanos wunderbar warmherziger Film „Intouchables“ über eine außergewöhnliche Freundschaft begeistert als eine intelligente, erfrischend unaufdringliche Tragikomödie, die zwischen witzigen und berührenden Momenten immer den richtigen Ton trifft. — Seit einem tragischen Unfall ist der millionenschwere, kultivierte Adlige Philippe (François Cluzet) vom Hals abwärts gelähmt und führt ein freudloses Dasein. Bei der Suche nach einem neuen persönlichen Betreuer stellt sich ihm Driss (Omar Sy) vor. Der junge Mann mit afrikanischen Wurzeln, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, will eigentlich nur eine Bestätigung für das Vorstellungsgespräch, damit er weiterhin Sozialhilfe beziehen kann. Echtes Interesse an dem Pflegerjob hat er nicht. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren.