27. September 2012, 11:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Für mich ist es immer wieder faszinierend zu sehen, was aus den einstmals verbotenen Städten oder Stadtteilen in Gelsenkirchen und im Ruhrgebiet geworden ist. Was wir in jahrelanger Arbeit daraus gemacht haben. Denn genau das, eine verbotene Stadt, befand sich ja auch auf diesem Terrain: Graf Bismarck war ein Werksgelände, das niemand betreten durfte, der nicht dort arbeitete. Es war eine abgekapselte Zone mitten in der Stadt, abweisend, mysteriös und spannend.
Spannend ist Graf Bismarck heute immer noch, aber aus ganz anderen Gründen. Graf Bismarck ist spannend, weil es ist ein attraktiver und noch zu gestaltender Teil unserer Stadt ist. Ein wieder erschlossenes und nun zu formendes Gebiet, offen für viele Möglichkeiten – und auch für viele Interessenten!
Wobei sich das Potenzial dieses Standortes nicht verbirgt, sondern sehr offen zu Tage tritt: Wir haben hier ein Areal, das sich mitten in der Stadt befindet, genauer gesagt: mitten in einer Großstadt mit exzellenten Verkehrsanbindungen, mitten in der Metropole Ruhr mit mehr als fünf Millionen Menschen – und das dennoch mit einer landschaftlich reizvollen Lage aufwarten kann. Mit der Chance, direkt am Wasser zu leben, direkt am Rhein-Herne-Kanal und an der Hafenpromenade, in einem Wohngebiet, das auf seiner Rückseite zudem von Grün umgeben ist.
Kein Wunder, dass viele Menschen und gerade junge Familien in diesem neuen Viertel gerne wohnen möchten! Die Grundstücke des ersten Bauabschnitts jedenfalls haben sehr rasch ihre Abnehmer gefunden. Nun wollen wir aber, dass sich hier auch Gewerbe ansiedelt; dass hier beides, Wohnen wie Arbeiten, möglich sein wird. Und ich gehe davon aus, dass diese Kombination Graf Bismarck noch ein zusätzliches Stück attraktiver macht: Wenn es hier Neuansiedlungen gibt, dann können die Beschäftigten ganz in der Nähe bauen und das Quartier von Beginn an mit gestalten!
Meine Damen und Herren,
als diese Fläche zum ersten Mal bebaut wurde, da waren die Standortfaktoren für Unternehmen sehr klar: Ohne erreichbare Steinkohleflöze hätte es hier keine Zeche gegeben. Die Schwerindustrie hat sich längst aus Europa verabschiedet, die ausschlaggebenden Gründe für eine Unternehmensansiedlung sind andere geworden. Man sagt, dass sie weicher geworden sind, wobei die weichen Punkte keineswegs unerheblich sind. Ein attraktives Umfeld, gute Wohnmöglichkeiten gehören heute ganz sicher dazu. Und auch die umfassende Betreuungs- und Bildungsangebote, die wir in Gelsenkirchen für junge Familien auf die Beine gestellt haben, spielen eine große Rolle.
Ich denke, dass wir da sehr gute Angebote haben – und wünsche Ihnen für heute einen spannenden und lohnenden Besuch von Graf Bismarck!
Glück auf!