27. September 2012, 18:55 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Rat der Stadt Gelsenkirchen hat heute die Absicht erklärt, die mittelbare Beteiligung der Stadt über die Gesellschaft für Energie und Wirtschaft mbH (GEW) an der Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) über den 30. Juni 2013 hinaus fortzusetzen. Nach dem vorgeschlagenen Modell erwirbt die GEW von der RWE Deutschland AG (RWE D) zusätzliche Geschäftsanteile zum Kaufpreis in Höhe von 25 Millionen Euro, so dass die GEW anschließend 16,63 Prozent der Geschäftsanteile an der ELE hält. Gemeinsam mit den kommunalen Partnern Bottrop und Gladbeck würde sich dann die Beteiligung von derzeit 21 Prozent auf dann 49,9 Prozent erhöhen.
Gleichzeitig hat der Rat der Stadt dem Erwerb eines 1-Prozent-Anteils an der ELE-GEW Photovoltaikgesellschaft mbH (EGP) durch die GEW und der Umfirmierung der EGP sowie der Erweiterung und Öffnung des Unternehmenszwecks grundsätzlich zugestimmt. Dadurch kann die Stadt Gelsenkirchen eigene regionale und überregionale Geschäftsaktivitäten im Bereich erneuerbarer Energien entfalten.
Die Verwaltung sowie der Vertreter in der Gesellschafterversammlung der GEW sind beauftragt worden, die erforderlichen Schritte zu den Anteilserhöhungen vorzubereiten.
Die Stadt soll nun die Entwürfe der Gesellschaftsverträge und sonstige Verträge im Zusammenhang mit dem Erwerb zusätzlicher Anteile an der ELE bzw. EGP bis zum Ende des Jahres vorlegen sowie alle sonstigen Voraussetzungen zur Durchführung der Anteilserhöhungen herbeiführen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Rund zwei Jahre lang haben wir intensiv geprüft, welche Optionen für uns in Frage kommen. Dazu haben wir Fachleute aus der Verwaltung, Mitarbeiter unserer Gesellschaft für Energie und Wirtschaft, externe Experten und der vom Rat der Stadt eingesetzte Lenkungskreis haben dazu Kriterien entwickelt, die uns in dem gesamten Prozess eine wichtige Richtschnur waren. Oberste Priorität hatte dabei für uns immer, dass wir für die kommenden Jahre eine sichere und bezahlbare Versorgung mit Strom und Gas für die Stadt Gelsenkirchen gewährleisten. Dass sich der Rat der Stadt Gelsenkirche für weitere Zusammenarbeit mit der ELE entschieden hat, ist das Ergebnis dieses stets ergebnisoffenen Prozesses.“