02. Oktober 2012, 11:16 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 02. Oktober 2012, 11:16 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. In unmittelbarer Nähe des Hans-Sachs-Hauses wird zurzeit ein weiteres bedeutendes Baudenkmal umfassend saniert, das 1909 erbaute Wohn- und Bürohaus des Gelsenkirchener Architekten Josef Franke.
In diesem Gebäude lebte und arbeitete der Architekt bis zu seinem Tod 1944. Er schuf zahlreiche öffentliche und private Bauten im Ruhrgebiet. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Tätigkeit war der Kirchenbau, insgesamt 32 Kirchen entwarf er, u. a. die beeindruckende Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf.
Nach Beseitigung der Kriegsschäden lebte und arbeitete seine Tochter, die Künstlerin Margarete Franke, in diesem Gebäude. Sie verstarb im letzten Jahr im hohen Alter von 102 Jahren.
Nunmehr ist der Enkel Thomas Franke zusammen mit seiner Ehefrau Gabriele Erbe des Hauses. Gemeinsam mit dem Architekten Michael Naß aus Gelsenkirchen, der selbst in einem von Josef Franke entworfenen Gebäude lebt und arbeitet, wollen sie dem Baudenkmal eine neue Zukunft geben. Dazu wird das Gebäude umfassend denkmalgerecht saniert.
Über den Stand der Arbeiten wird der Bauherr im Rahmen eines Pressetermins vor Ort informieren, am
Dienstag, 9. Oktober 2012, um 14 Uhr
Robert-Koch-Str. 18, 1. OG, Gelsenkirchen.
Teilnehmer des Gespräches sind:
- Michael von der Mühlen, Stadtdirektor der Stadt Gelsenkirchen
- Beate Düster, Denkmalbehörde der Stadt Gelsenkirchen
- Thomas und Gabriele Franke, Bauherren
- Michael Naß, Architekt
- Hartmut Ochsmann, Westfälisches Amt für Denkmalpflege