29. Oktober 2012, 10:19 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen zeigt am Sonntag, 4. November, um 12:45 Uhr sowie am Montag, 5. November, um 18:00 und 20:30 Uhr in seiner Reihe „Autorenfilm“ die Filmkomödie „Familientreffen mit Hindernissen“ von Julie Delpy.
Auf vielfachen Wunsch zeigt das KoKi am Dienstag, 6. November, um 18 und 20:30 Uhr sowie am Mittwoch, 7. November, um 19:30 den britischen Spielfilm „The Iron Lady“ (deutscher Verleihtitel: “Die Eiserne Lady) erneut, dieses Mal aber in der englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Der Vorstellungen am Sonntag, Montag und Dienstag finden im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6, GE-Buer) und die Mittwochvorstellung in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190, 45886 GE-Ückendorf) statt. Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Basierend auf eigenen Kindheitserinnerungen hat die französische Schauspielerin und Regisseurin Julie Delpy mit „Familientreffen mit Hindernissen“ eine kluge, turbulente und herrlich verspielte Tragikomödie in Szene gesetzt, die sich als Liebeserklärung an die Großfamilie versteht und ganz nebenbei ein aufschlussreiches Gesellschaftsporträt liefert. Offizieller Beitrag zum Filmfestival in San Sebastián 2011. — Sommer 1979. Die 11-jährige Albertine (Lou Alvarez) reist zusammen mit ihren Eltern (Julie Delpy und Eric Elmosnino) von Paris an die malerische Atlantikküste. Anlass ist der 67. Geburtstag der Großmutter (Bernadette Lafont), unter deren Dach sich Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen einfinden, um an zwei schönen Tagen auszuspannen. Unglücklicherweise soll just an diesem Wochenende die US-Raumstation „Skylab“ abstürzen – direkt über der Bretagne. Während die weitverzweigte Chaosfamilie im Schatten dieser Gefahr ausgiebig trinkt, streitet und feiert, unternimmt die aufgeweckte Albertine zwischen erwachender Liebe und Herzschmerz die ersten Schritte ins Erwachsenenleben.
Phyllida Lloyds intimes Porträt einer der einflussreichsten, aber auch umstrittensten Frauen des 20. Jahrhunderts, „The Iron Lady“, überzeugt vor allem durch die grandiose Leistung der Ausnahmeschauspielerin Meryl Streep, die sich nahezu perfekt Margaret Thatchers Mimik, Gestik und Sprache angeeignet hat. Ausgezeichnet u. a. mit zwei „Oscars“ 2012 („Beste Hauptdarstellerin“ und „Bestes Make-Up“) sowie mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Die ehemalige britische Politikerin Margaret Thatcher (Meryl Streep) ist inzwischen an Demenz erkrankt und führt Gespräche mit ihrem längst verstorbenen Ehemann Denis. Auf Drängen der gemeinsamen Tochter beginnt sie endlich, Denis’ Hinterlassenschaften auszusortieren. Dabei kehren die Erinnerungen zurück – an die Liebe zu Denis und an die Stationen einer erstaunlichen politischen Karriere. Margaret Thatcher wurde Vorsitzende der „Conservative Party“ und schließlich sogar die erste Premierministerin des Vereinigten Königreichs. Stets musste sie gegen die Vorurteile der männlichen Kollegen ankämpfen und sich behaupten. Durch ihre Unnachgiebigkeit und ihre restriktive Politik erhielt sie bald den Spitznamen „Eiserne Lady“.