02. November 2012, 09:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im Jahr 2013 jährt sich zum 80. Mal der Jahrestag der Machtübertragung an die Nationalsozialisten. Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg als Reichskanzler vereidigt und mit der Bildung einer Koalitionsregierung des Nationalen Zusammenschlusses beauftragt. Damit begann die Etablierung des verbrecherischen „Dritten Reiches“. Die Ereignisse des Jahres 1933, haben städtische Einrichtungen, Initiativen und Verbände zum Anlass genommen, eine Veranstaltungsreihe anzubieten. Ein Programmheft dazu wird gerade erstellt und am 9. November 2012 anlässlich der Kundgebung am Polizeipräsidium Buer zum Gedenken an die Pogrome in der so genannten Reichskristallnacht erstmals verteilt.
Zur Vorstellung des Programmheftes sind die Vertreterinnen und Vertreter der Medien zur Berichterstattung herzlich eingeladen, am
Montag, 5. November 2012, um 14:45 Uhr,
Rathaus Buer, Raum 283,
Rathausplatz 2, 45894 Gelsenkirchen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski und Prof. Dr. Stefan Goch stellen die Broschüre vor.
Im kommenden Jahr werden sich verschiedene Akteure der Gelsenkirchener Stadtgesellschaft zum 80. Jahrestag der Ereignisse des Jahres 1933 mit den damaligen Ereignissen auseinandersetzen. Die Erinnerung an die Zerstörung von Demokratie und menschlichem Zusammenleben hat auch die wichtige Funktion, Konsequenzen für die Gegenwart zu reflektieren und – soweit es geht – aus Geschichte zu lernen.
Bisher sind das Institut für Stadtgeschichte, das Referat Außerschulische Bildung mit Volkshochschule und Stadtbibliothek sowie die AG Arbeit und Leben – DGB/VHS, das Referat Erziehung und Bildung - Jugendförderung und das Kulturreferat mit dem Kulturraum „die Flora“ als städtische Institutionen beteiligt. Zu den Kooperationspartnern gehören die Demokratische Initiative, das Projekt „Steinbruch Demokratie“, das Consol Theater, die Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen, der Verein Int. Jugendgemeinschaftsdienste, der Verein Jugend- und Kulturförderung Tossehof, der Jugendring und die SJD-Die Falken.
Das Programm versteht sich auch als Anregung für weitere Veranstaltungen anderer Akteure der Stadtgesellschaft.