05. November 2012, 11:58 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Oberbürgermeister Frank Baranowski sieht durch das von CDU, CSU und FDP jetzt beschlossene Betreuungsgeld die Bemühungen der Stadt Gelsenkirchen, eine vorsorgend ausgerichtete Politik für Chancengleichheit zu schaffen, konterkariert: „Ich dachte, wir seinen bildungs- und gesellschaftspolitisch schon weiter. Was jetzt passiert ist rückwärtsgewandt, weil es das Fernbleiben aus der Kita auch noch belohnt.“
Das Betreuungsgeld sollen Eltern erhalten, die ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte geben, sondern zu Hause betreuen oder die Betreuung privat organisieren.
Gelsenkirchen hat mit seinem Programm „Jedem Kind seine Chance“ seit Jahren belegt, dass vorbeugende Hilfe nicht nur sozial, sondern auch ökonomisch Sinn macht und dafür Anerkennung und internationale Auszeichnungen erhalten. „So können wir erreichen, dass die die Entwicklung eines Kindes nicht mehr nur von Herkunft, Bildungsgrad und Einkommen der Eltern abhängt“, erklärt Frank Baranowski. „Das Betreuungsgeld gefährdet die Förderung der Kinder, die zur Chancengleichheit die Betreuung in der Kita bitter nötig haben!“