16. November 2012, 10:57 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Eine Expedition zwischen Orient und Okzident bietet eindrucksvolle Eindrücke. Interessierte können sich am Montag, 19. November 2012, zwischen 19 und 20.30 Uhr anhand eines Diavortrags im Saal des Bildungszentrums (Raum 207) an der Ebertstraße 19 in den Norden Afrikas entführen lassen. Der Eintritt ist frei.
Vor fast 100 Jahren unternahm das deutsch-schweizerische Künstlertrio August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet eine Studienreise nach Tunis. Dort entdeckten sie eine fremde Welt: den Orient. Im heutigen Tunesien haben Modernisierung und Globalisierung deutliche Spuren hinterlassen. Der Vortrag von Dr. Stefan Roggenbuck dokumentiert diese Entwicklung im Rahmen einer Bilderreise, die entlang der klassischen Route des Künstlertrios verläuft: Karthago, Tunis, Sidi Bou Said, Golf von Hammamet (Sousse, Monastir) und Kairouan, der vierten heiligen Stadt des Islam.
Tagebuch-Zitate und Bilder veranschaulichen den Kontrast zur gegenwärtigen Realität. Dabei wird eine Brücke geschlagen zur jüngeren tunesischen Geschichte und zum sogenannten „Arabischen Frühling“ mit seinen Aufständen und Protesten in der arabischen Welt.
Weitere Informationen können bei der Volkshochschule Gelsenkirchen unter Telefon 169-2549 erfragt werden.