30. November 2012, 10:52 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Viele Einrichtungen könnten als „außerschulischer Lernort“ mit ihrem Angebot für Besuchergruppen den schulischen Unterricht und auch die vorschulische Erziehung in vieler Hinsicht bereichern.
Um diese Lernorte unter Lehrkräften, Pädagogen und Pädagoginnen in Bildungseinrichtungen bekannter zu machen, wurde das Projekt „Pädagogische Landkarte Westfalen-Lippe“ ins Leben gerufen, in dem das LWL-Medienzentrum für Westfalen – in enger Zusammenarbeit mit den westfälisch-lippischen Kreisen und kreisfreien Städten – eine Online-Datenbank für außerschulische Lernorte aufbaut. Eine ausführliche Beschreibung des Projektes finden Sie im Internetauftritt des LWL-Medienzentrums unter www.paedagogische-landkarte.lwl.org.
Die Stadt Gelsenkirchen unterstützt das Projekt und beteiligt sich als Kooperationspartner daran. Die lokale Erfassung und Pflege der Lernortdaten ist Aufgabe der jeweiligen Kreise und Städte, in unserer Stadt hat das Referat Kultur diese Aufgabe übernommen.
Über die Projektleitung im LWL-Medienzentrum wird sichergestellt, dass alle Lernorte stadt- und kreisübergreifend in einer gemeinsamen Datenbank recherchierbar sind. Zugleich wird die „Pädagogische Landkarte“ auch mit anderen Kultur- und Bildungsplattformen verknüpft. Beispielsweise mit dem zentralen schulischen NRW-Bildungsportal learn:line NRW und dem Kulturatlas Westfalen.
Einrichtungen können ihre Vorzüge als Lernort auf dem Internetportal einem breiten Publikum vorstellen. Zusätzlich zu den Beschreibungen sollen auch mediale Präsentationen der Lernorte (Fotos, Filme, Audiodateien) und Informationen zu Fächerbezügen, pädagogischen Angeboten, Unterrichtsmaterialien etc. bereitgestellt werden.
Beteiligen können sich alle Lernorte, die
mindestens ein Lernangebot bieten (zur Einrichtung und ihrer Arbeit an sich oder zur Sammlung oder zu den Objekten/Produkten der Einrichtung).Materialien für die unterrichtliche Vor- und Nachbereitung der Lehrkräfte bzw. Arbeitsmaterialien für die Schüler vor Ort bereit halten.eine Kontaktperson benennen, an die sich Lehrkräfte für ein Vorgespräch wenden können.der Redaktion der Pädagogischen Landkarte eine Ansprechperson für inhaltliche und organisatorische Fragen benennen.auf ihrer Homepage für aktuelle Informationen sorgen (Öffnungszeiten, Preise, Gruppenangebote, Materialien) und organisatorisch wichtige Hinweise bereitstellen (Anreise, Verpflegung, Sanitäreinrichtungen).
In einer ersten Runde schreibt das Referat Kultur in diesen Tagen Kultureinrichtungen an. In einer zweiten Stufe werden Unternehmen angesprochen. Potenzielle Lernorte können sich selbstverständlich auch direkt an die Gelsenkirchener Redaktion der „Pädagogischen Landkarte“ wenden, und zwar per E-Mail an bernd.becker@gelsenkirchen.de oder michaela.czymczik@gelsenkirchen.de sowie telefonisch über die Telefonnummern 0209 169-3886 bzw. -9102.