03. Dezember 2012, 12:07 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Als Filmwunsch zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 9./10. Oktober, im Schauburg Filmpalast sowie am Mittwoch 12. Oktober in der Gesamtschule Ückendorf die Filmkomödie „Und nebenbei das große Glück“. Am Dienstag, 11. Dezember, steht die Literaturverfilmung „On the Road – Unterwegs“ auf dem Programm.
Die Vorstellungen beginnen sonntags um 12:45 Uhr, montags und dienstags um 18 und 20:30 Uhr sowie mittwochs um 19:30 Uhr.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Mit viel Esprit und Humor hat der französische Regisseur James Huth mit „Und nebenbei das große Glück“ eine beschwingte romantische Komödie inszeniert, die im Rahmen einer turbulenten Liebesgeschichte einen augenzwinkernden Blick auf unterschiedliche Lebensstile wirft und dank des wunderbar harmonierenden Zusammenspiels von Sophie Marceau und Gad Elmaleh großes Vergnügen bereitet. „Ein sympathischer Wohlfühlfilm aus Frankreich.“ (BAZ) Offizieller Beitrag zum Filmfestival in Cabourg 2012. — Der Jazz-Musiker Sacha (Gad Elmaleh) ist Mitte 40 und ein überzeugter Junggeselle und Bonvivant, der die Nächte in den Pariser Clubs durchmacht, sich mit kontinuierlich wechselnden, deutlich jüngeren Frauen vergnügt und die schmutzige Wäsche immer noch zu seiner Mutter bringt. Eigentlich könnte alles so weiterlaufen, wäre da nicht Charlotte (Sophie Marceau), die ihm eines Tages buchstäblich vor die Füße fällt. Sacha verliebt sich Hals über Kopf in die attraktive und selbstbewusste Frau. Schnell stellt er allerdings fest, dass sie drei Kinder und einen reichen Ehemann (François Berléand) hat, von dem sie getrennt lebt. Wenn er Charlottes Herz erobern will, muss er endlich lernen, erwachsen zu werden. Keine leichte Aufgabe für Sacha, zumal der intrigante Ehemann die beiden unbedingt auseinandertreiben will.
Jack Kerouacs Roman „Unterwegs“ gilt als legendärer Klassiker der amerikanischen Beatnik-Literatur. Über 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Buches hat sich Walter Salles der berühmten Vorlage angenommen und daraus einen faszinierenden, atmosphärisch dichten Film geformt. In erlesen komponierten Bildern lässt der renommierte brasilianische Regisseur seine beiden Hauptfiguren quer durch die USA reisen, um nuanciert deren Gefühlslagen zu erforschen. Entstanden ist „ein präzises Zeit- und Generationenporträt, das stimmungsvoll von der Suche nach Glück, Freiheit, Liebe und dem Rausch des Lebens erzählt.“ (SZ) Offizieller Beitrag zu den Filmfestivals in Cannes, Gent und Toronto sowie zum „Filmfest München“ (alle 2012); ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — New York in den späten 1940er-Jahren. Kurz nach dem Tod seines Vaters lernt der junge Schriftsteller Sal Paradise (Sam Riley) den gleichaltrigen, charismatischen und lebenshungrigen Dean Moriarty (Garrett Hedlund) kennen und folgt ihm auf einer langen Reise Richtung Westen. Stets die nächste Etappe vor Augen, berauschen sich die beiden Seelenverwandten an der unendlichen Weite der Landschaft, den Drogen, dem Sex, dem Jazz und ihren wilden Gedanken. Unterwegs machen sie die Bekanntschaft neuer Wegbegleiter und kehren ein bei alten Bekannten. So begegnen sie u. a. Deans großen Lieben Marylou (Kristen Stewart) und Camille (Kirsten Dunst), dem kauzigen Freidenker Old Bull Lee (Viggo Mortensen) und dessen Ehefrau Jane (Amy Adams) sowie dem verklemmten Poeten Carlo Marx (Tom Sturridge).