10. Dezember 2012, 11:47 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Reihe „Literatur im Film“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 16./17. Dezember, sowie am Mittwoch, 19. Dezember, den Spielfilm „Die Wand“. Als letzter Film des Jahres läuft in der Reihe „Neuer Deutscher Film“ am Dienstag, 18. Dezember, „3 Zimmer / Küche / Bad“.
Die Film werden sonn- bis dienstags in Schauburg Filmpalast und mittwochs in der Gesamtschule Ückendorf gezeigt. Sonntags beginnen die Vorstellungen um 12:45, montags und dienstags um 18 und 20:30 Uhr sowie mittwochs um 19:30 Uhr.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Wie reagiert ein Mensch, der gezwungen wird, ohne jegliche soziale Beziehungen zu leben? Dieser existenziellen Frage spürt Julian Roman Pölslers werkgetreue Verfilmung „Die Wand“ des gefeierten Romans von Marlen Haushofer nach. Das packende psychologische Drama besticht sowohl durch den subtilen Inszenierungsstil als auch durch die beeindruckende Optik – und nicht zuletzt durch die grandiose Leistung der Ausnahmeschauspielerin Martina Gedeck, die es absolut überzeugend versteht, die seelischen Zustände ihrer einsamen Figur transparent zu machen. „(Eines der) eindrucksvollsten Kinoerlebnisse des Jahres.“ (PROGRAMMKINO.DE) Ausgezeichnet bei der Berlinale 2012 mit dem „Preis der ökumenischen Jury“. — Für einen idyllischen Kurzurlaub fährt eine Frau (Martina Gedeck) zusammen mit einem verwandten Ehepaar und dessen Hund zu einer einsam gelegenen Jagdhütte in den österreichischen Bergen. Nach der Ankunft besucht das Ehepaar abends noch das Wirtshaus im Tal. Die Frau und der Hund bleiben zurück. Am nächsten Morgen stellt die Frau fest, dass die Begleiter nicht wiedergekommen sind. Sie macht sich auf den Weg ins Dorf, stößt jedoch plötzlich gegen eine unsichtbare Wand, die sie vom Rest der Welt trennt. Auf der anderen Seite scheint alles wie versteinert. Gefangen hinter der mysteriösen, unüberwindlichen Barriere und allein mit dem Hund, einer Katze, einer Kuh und einem weißen Raben muss sie nun versuchen, in der archaischen Natur zu überleben. Sie beginnt, ihre Gedanken, Hoffnungen und Ängste niederzuschreiben.
Zwischen witzigen und ernsten Momenten entwickelt Dietrich Brüggemann in „3 Zimmer / Küche / Bad“ eine facettenreiche, fein beobachtete und erfrischend natürliche Tragikomödie, die in verschiedenen, geschickt miteinander verbundenen Einzelepisoden Lebenswünsche und -wirklichkeiten aufeinandertreffen lässt. „Ein charmantes und mit viel Selbstironie erzähltes Generationenporträt.“ (DEUTSCHLANDRADIO KULTUR) Offizieller Beitrag zum „Filmfest München“ 2012. — Philipp will Fotografie studieren.
Dina will Philipp zum guten Freund. Wiebke will eine Beziehung. Jessica will, dass sich alles ändert. Maria will, dass alles so bleibt. Swantje will die Wahrheit wissen. Michael weiß nicht, was er will. Und Thomas will scheinbar nichts. Sie alle sind zwischen 20 und 30 Jahre alt und miteinander befreundet. Über ein ganzes Jahr helfen sie sich gegenseitig bei Umzügen. Jeder Wohnungswechsel bedeutet einen Wendepunkt: Beziehungen und Träume zerbrechen, neue Partnerschaften und Sehnsüchte entstehen. Die Freunde sind auf der Suche nach einer Perspektive. Bei all den Turbulenzen steht am Ende fest: Es gibt immer jemanden, der einem zwar nicht die Sterne vom Himmel holt oder den Sinn des Lebens erklärt, dafür aber zur Seite steht,