09. Oktober 2023, 17:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Zusammenleben und soziales Miteinander in einer Stadt entscheiden sich am Ende in den Quartieren. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Gelsenkirchen bereits vor zwei Jahren mit der abermaligen Verdopplung des Kommunalen Ordnungsdienstes auch einen neuen quartiersorientierten Ansatz zur weiteren Verbesserung von Sicherheit und Ordnung vorgestellt.
Diesem ersten ordnungsbehördlichen Teil des Quartiersansatzes folgt nun ein zweiter präventiver Ansatz aufsuchender Sozialarbeit vor Ort. Zunächst beginnend mit zwei Pilotprojekten in Rotthausen und Horst und aufbauend auf der bereits bestehenden langjährigen Arbeit auch der Wohlfahrtsverbände und Ehrenamtlichen soll sukzessive ein integriertes Konzept zur Stärkung des Zusammenhaltes in den Quartieren in Gelsenkirchen realisiert werden.
Denn ein gutes Zusammenleben lässt sich nicht nur mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen verbessern, sondern dazu gehören ebenso langfristige soziale Angebote, Streetwork für Jugendliche, Integrationsangebote und Angebote zur Streitschlichtung - bis hin zum Aufkauf von Problemimmobilien.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendsozialarbeit, der aufsuchenden sozial-integrativen Arbeit, des Kommunalen Ordnungsdienstes, der Stadterneuerung und der Verbände arbeiten Hand in Hand und nehmen die Stadtteile noch intensiver als bislang in den Blick.
Zur Vorstellung der Pilotprojekte sind die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen am
Donnerstag, 12. Oktober 2023, um 15 Uhr,
in das Städtische Jugendzentrum,
Buerer Straße 86 in Gelsenkirchen Horst.
Anne Heselhaus, Vorständin für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration, wird das Projekt gemeinsam mit den Bezirksbürgermeistern Joachim Gill und Michael Thomas Fath sowie verschiedenen am Pilotprojekt operativ beteiligten Kräften und Organisationen vorstellen