06. September 2023, 12:24 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Unter welchen Bedingungen haben Bergleute gearbeitet, was hat die Dampfmaschine dabei verändert und was kommt raus, wenn man den Abraum des Bergbaus mit bestimmten Bakterien mischt?
Die Antworten auf diese Fragen erfuhren die sechsten Klassen der Förderschule an der Bergmannsglückstraße am heutigen Mittwoch (6. September) bei einer Kinderexkursion des Referates Umwelt der Stadt Gelsenkirchen. Gemeinsam mit Exkursionsleiterin Alrun Jahn besuchten die Kinder neben der Mitmachzeche der Zeche Zollverein auch das Bioleachingbecken auf dem Consolgelände in Gelsenkirchen. Hier wird Abraum aus dem Bergbau, bestehend u. a. aus Staub, Abrieb und Ölen, zusammengebracht mit Wasser und bestimmten Bakterien – dabei entsteht dann Pflanzendünger. Die letzte Station des Ausflugs war das Energylab im Wissenschaftspark. Nach einer Besichtigung der Solaranlage auf dem Dach konnten die Kinder selbst mit Solarenergie experimentieren und so Glühbirnen zum Leuchten und Ventilatoren zum Drehen bringen. So erlebten die Kinder in rund fünf Stunden den Weg „von der Kohle zur Sonne“ – Umweltbildung zum Anfassen.
Seit 2002 bietet das Referat für Umwelt der Stadt Gelsenkirchen kostenlose Exkursionen für Schulklassen der Stufen drei bis sechs unter dem Motto „Von der Kohle zur Sonne“ an. Ziel ist es, den Strukturwandel von der „Stadt der tausend Feuer“ hin zu regenerativen Energien umweltpädagogisch erlebbar zu machen.
Die Termine für den Rest des Jahres sind bereits ausgebucht. Ab dem Frühjahr wird es für Schulleitungen und Lehrkräfte wieder die Gelegenheit geben, eine solche Exkursion zu buchen.
Kontakt
Ines Sterkenburgh
Referat Umwelt der Stadt Gelsenkirchen
Telefon: +49-(0)209-169-6667
Telefax: +49-(0)209-169-4538 oder 4812
ines.sterkenburgh@gelsenkirchen
Kinderexkursionen des Umweltreferats der Stadt Gelsenkirchen: Zahlen – Daten – Fakten
- Seit 2002 bietet das Referat für Umwelt der Stadt Gelsenkirchen kostenlose Exkursionen für Schulklassen unter dem Motto „Von der Kohle zur Sonne“ an. Ziel ist es, den Strukturwandel von der „Stadt der tausend Feuer“ hin zu regenerativen Energien erlebbar zu machen.
- Teilnehmen können Schulklassen der Jahrgangsstufen 3 bis 6 jeder Schulform. Je nach Alter der Kinder und Schulform werden Menge und Tiefe der Inhalte angepasst.
- Pro Jahr finden zwischen fünf und fünfzehn Exkursionen statt, in diesem Jahr sind es neun.
- Begleitet von der Exkursionsleitung statten die Klassen verschiedenen Orten mit Bezug zum Strukturwandel einen Besuch ab und erfahren dort auf anschauliche Weise, wie die Vergangenheit und Zukunft der Energiegewinnung im Ruhrgebiet aussehen.
- Aktuell führen die Exkursionen zur Mitmachzeche auf Zollverein mit interaktiver Führung, zum Bioleachingbecken auf dem Consolgelände und dem Energylab im Wissenschaftspark mit Solarexperimenten. Genaueres erfahren die Schülerinnen und Schüler vor Ort jeweils von den Mitarbeitenden der Stationen, die Exkursionsleitung ordnet die Informationen in den Gesamtkontext ein.
- Kooperationspartner der Stadt Gelsenkirchen sind beim aktuellen Exkursionsangebot die Stiftung Zollverein, die Industriedenkmalstiftung und das EnergyLab im Wissenschaftspark.
- Die Exkursionen dauern jeweils einen halben Tag.
- Für dieses Jahr sind bereits alle Führungen gebucht, Anmeldungen für Schulleitungen, Lehrkräfte und die Energiebeauftragten der Schulen sind wieder im Frühjahr 2024 möglich.