02. Januar 2013, 12:09 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die erste KoKi-Hauptreihe im neuen Kinojahr lädt zu einer facettenreichen cineastischen Reise quer durch Europa ein. Zu sehen sind insgesamt fünf außergewöhnliche Filme, die zwischen Komödie und Drama an ganz unterschiedlichen europäischen Schauplätzen spielen. Neben den sensibel gezeichneten, von starken Darstellerinnen und Darstellern verkörperten Figuren haben die Reihenbeiträge vor allem eins gemeinsam: In ihnen schwingt stets eine gehörige Portion Lokalkolorit mit, sodass die Eigenart und Atmosphäre des jeweiligen Ortes erfahrbar werden.
Das Kinojahr 2013 beginnt allerdings in der Reihe „Neuer Dokumentarfilm“ mit „Das grüne Wunder – Unser Wald“ am Sonntag/Montag, 6./7: Januar, im Schauburg Filmpalast und am Mittwoch, 9. Januar, in der Gesamtschule Ückendorf.
Am Dienstag, 8. Januar, startet dann die Monatsreihe mit „Paris – Manhattan“. Es folgen „Ein griechischer Sommer“ (15./16.), „Angel’s Share – Ein Schluck für die Engel“ (22.), „Love is All You Need“ (27./28.) und „Gnade“ (29./30.).
Außerdem stehen auf dem Januar-Programm „Die Vermessung der Welt“ (13./14.) als „Neuer Deutscher Film“ und „Wie beim ersten Mal“ als vielfacher „Filmwunsch“.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Die Vorstellungen in der Schauburg beginnen in der Regel sonntags um 12 Uhr sowie montags und dienstags um 18 und 20.30 Uhr. Das Mittwoch-Programm in der Gesamtschule Ückendorf beginnt immer um 19:30 Uhr.
Jan Hafts Dokumentation „Das grüne Wunder – Unser Wald“ erkundet auf faszinierende Weise die enorm vielfältige, teils wenig bekannte Fauna und Flora des deutschen und mitteleuropäischen Waldes. Sechs Jahre lang haben der renommierte Naturfilmer Haft und sein Co-Kameramann Kay Ziesenhenne an zahlreichen Drehorten und mit neuester Technologie über 250 Stunden Bildmaterial eingefangen, um daraus eine spannende, erhellende Entdeckungsreise zusammenzustellen. Im Fokus stehen vermeintlich vertraute Tierarten wie etwa Wildschwein, Rothirsch und Fuchs, aber auch eher skurrilere Waldbewohner, darunter Schillerfalter, Hirschkäfer und Rote Knotenameise. Durch den Einsatz von Makrooptiken, extremer Zeitlupe und Zeitraffer werden organische Prozesse sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben: Sehr eindrucksvoll öffnen sich beispielsweise Tannenzapfen oder Blütenknospen in nur wenigen Sekunden. Ein informativer Kommentar (Sprecher: Benno Fürmann) begleitet die beeindruckenden Bilder und vermittelt Wissenswertes über den Lebensraum Wald. „Ein berauschendes Filmerlebnis, nachdem man mit offeneren Augen durch den Wald gehen wird.“ (aus der Jurybegründung zur Vergabe des FBW-Prädikats „wertvoll“)
Zwischen herrlich verspielter Hommage an Woody Allen und leichtfüßig inszenierter Reflexion über das Leben und die Liebe pendelt Sophie Lellouches hinreißendes Spielfilmdebüt „Paris Manhattan“, das sich im Ton und Humor an Allens Werken orientiert und doch zu einem ganz eigenständigen, sehr französischen Stil findet. „Ein eleganter, feiner Cocktail aus Pariser Flair und New Yorker Lässigkeit – sehr amüsant und (…) romantisch.“ (PROGRAMMKINO.DE) Offizieller Beitrag zum Filmfestival in Cabourg 2012. — Die hübsche, äußerst unkonventionelle Pariser Apothekerin Alice (Alice Taglioni) ist Mitte 30 und immer noch Single – sehr zum Leidwesen ihrer schrulligen Familie, die sie unbedingt in festen Händen wissen möchte und permanent Verkupplungsversuche unternimmt. Bisher steht Alice nur ein Mann zur Seite: Woody Allen. Mit dem berühmten Regisseur, dessen kluge Filme und Lebensweisheiten sie seit Jugendtagen begleiten, führt sie immer dann fiktive Zwiegespräche, wenn sie deprimiert ist oder Rat benötigt. Das Blatt scheint sich zu wenden, als Alice den attraktiven Alarmanlageninstallateur Victor (Patrick Bruel) kennenlernt. Bedauerlicherweise kennt Victor jedoch keinen einzigen Film von Woody Allen und zeigt zudem wenig amouröses Interesse. Dabei möchte Alice doch so gerne erobert werden.