08. Januar 2013, 11:18 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Programmreihe „Neuer Deutscher Film“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 13. Januar, um 12:45 Uhr und am Montag, 14. Januar, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast „Die Vermessung der Welt“.
Die Monatsreihe „Schauplatz Europa“ wird mit dem französisch-griechischen Film „Ein griechischer Sommer“ fortgesetzt. Die Vorstellungen beginnen am Dienstag, 15. Januar, um 18 und 20:30 Uhr in der Schauburg sowie am Mittwoch, 16. Januar, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
„Eine historische Komödie über die Größe und Komik des Unterfangens, das Leben einer Idee zu widmen“, nennt Daniel Kehlmann seinen populären Roman „Die Vermessung der Welt“, den Detlev Buck nun unter Mitwirkung von Kehlmann (Co-Drehbuchautor) aufwendig und stimmig verfilmt hat. Entstanden ist ein ungewöhnliches, bildgewaltiges und prominent besetztes Kinoabenteuer, in dem zwei interessante Biografien zu einer facettenreichen Geschichte um Leidenschaft, Einsamkeit, Liebe und Fortschritt verknüpft werden. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Anfang des 19. Jahrhunderts machen sich zwei herausragende deutsche Wissenschaftler daran, die Welt zu erfassen: Der Naturforscher Alexander von Humboldt (Albrecht Abraham Schuch) bereist ferne Länder und führt Vermessungen durch; der Mathematiker Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz) bleibt zu Hause und fertigt Berechnungen an. Was sie verbindet, ist die unbändige Neugier, was sie trennt, sind die Lebensumstände und die verschiedenen Ansätze, die Welt zu erfahren und zu verstehen. Unabhängig voneinander verfolgen Humboldt und Gauß ihr gemeinsames Ziel. Erst im hohen Alter sollen sich die beiden inzwischen hoch angesehen Männer begegnen.
Olivier Horlaits Kinoadaption „Ein griechischer Sommer“ des Romans „Nicostratos“ von Eric Boisset ist eine märchenhaft angehauchte, wohl ausbalancierte Tragikomödie, die im Kern eine Geschichte über das Erwachsenwerden „mit so viel Witz, Charme und griechischer Fröhlichkeit (erzählt), dass man am liebsten sofort das nächste Flugticket buchen möchte.“ (CINEMA) Offizieller Beitrag zum „Thessaloniki International Film Festival“ 2012. — Der 14-jährige Yannis (Thibault Le Guellec) lebt in ärmlichen Verhältnissen auf einer kleinen, abgelegenen griechischen Insel. Als er eines Tages ein ausgehungertes Pelikanjunges entdeckt, nimmt er das Tier mit nach Hause, um es – verborgen vor den Augen des mürrischen Vaters (Emir Kusturica) – gesund zu pflegen. Aus dem Federknäuel wird ein wunderschöner Vogel, der sich nicht mehr verstecken lassen will und kann. Schnell erregt der zahme Pelikan die Aufmerksamkeit der Inselbewohner. Die reizende Nichte des Dorfwirts überredet Yannis, seinen gefiederten Freund zu vermarkten. Und tatsächlich lockt das Tier schon bald zahlreiche Touristen an – bis es zu einem dramatischen Zwischenfall kommt.