14. Januar 2013, 11:14 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Wofür interessiere ich mich? Was kann ich gut? Welche Berufe gibt es überhaupt? Auf diese Fragen will das Projekt „be prepared“ im Rahmen einer vertieften Berufsorientierung an Schulen eine Antwort geben. Gut vorbereitet und mit alltagsnahen Kompetenzen ausgestattet, sollen die Schüler und Schülerinnen nach der Schule erfolgreich ins Berufsleben starten.
In einem Pressegespräch soll der bisherige Verlauf des Projektes bilanziert und seine Wirkung dargestellt werden. Das Pressegespräch findet im Rahmen des Moduls „be cool“ (Coolnesstraining) statt am
Montag, 21. Januar 2013, um 12 Uhr,
Hauptschule an der Grillostraße,
Nebenstelle Hans-Böckler-Allee 53,
45881 Gelsenkirchen.
An dem Gespräch nehmen Alfons Wissmann, Leiter des Referates Erziehung und Bildung, Iris Schappert, Leiterin der Abteilung Jugendhilfe-Schule, Dominik Blechschmidt Teamleiter U25 / Berufsberatung als Vertreter der Agentur für Arbeit, Vertreter der Caritas sowie Barbara Dawert-Sturm, Schulleiterin der Hauptschule Grillostraße, teil. Es besteht auch die Möglichkeit mit einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Projekt zu sprechen.
Um Jugendlichen eine bessere Berufsorientierung zu ermöglichen, ist das ergänzende, die Lehrpläne vertiefende Schulangebot „be prepared“ für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 entwickelt worden. Das Angebot wird modellhaft an acht Schulen (einer Hauptschule, einer Realschule, zwei Gymnasien und vier Förderschulen) in Gelsenkirchen umgesetzt und erreicht zurzeit 146 Schülerinnen und Schüler.
Die vertiefte Berufsorientierung ist dabei ein inhaltlicher Schwerpunkt. Deshalb stehen Themen wie „Erprobung von Eignung, Neigungen und Fähigkeiten“, „Informationen zu Ausbildungsberufen“ und „Strategien bei der Berufswahl“ im Vordergrund. Wichtige Inhalte sind aber auch die Förderung sozialer Kompetenzen, die Verbesserung kommunikativer Fähigkeiten und die Vermittlung von Medienkompetenz.
„be prepared“ ist in 15 inhaltliche Module unterteilt, die aufeinander aufbauen und fließend ineinander übergehen. Um die Entwicklungsfortschritte nachzuvollziehen, gibt es einen Bewertungsbogen, der wichtige Kriterien für die Ausbildungsreife berücksichtigt und die Sozialkompetenz erfasst.
Die Stadt Gelsenkirchen und die örtliche Agentur für Arbeit finanzieren gemeinsam das im November 2011 gestartete und von Politik initiierte Projekt. Das Referat Erziehung und Bildung hat den Caritasverband für die Stadt Gelsenkirchen e.V. im Trägerverbund mit dem Bauverein Falkenjugend Gelsenkirchen e.V. mit der Durchführung von „be prepared“ beauftragt. Ein wichtiger Kooperationspartner ist auch der Förderkorb.