21. Januar 2013, 11:28 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Seit 1996 ist der 27. Januar ein nationaler Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland. Er ist den Opfern des Nationalsozialismus und der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 gewidmet. Erst im Oktober 2005 erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum internationalen Gedenktag.
In Gelsenkirchen begannen am 27. Januar 1942 die Deportationen jüdischer Frauen, Männer und Kinder. Mehr als 350 Gelsenkirchener Juden wurden mit dem ersten Sammeltransport in das Ghetto Riga deportiert.
Aus Anlass dieses Gedenktages wird eine Führung über den Friedhof in Gelsenkirchen-Horst angeboten. Der Rundgang führt zu den Gräbern und Mahnmalen, die an die zahlreichen Opfer des nationalsozialistischen Terrors erinnern.
Das Institut für Stadtgeschichte lädt zu einem gemeinsamen Rundgang ein. Prof. Dr. Stefan Goch vom Institut für Stadtgeschichte möchte mit dem Rundgang auch verschiedene Elemente des Nationalsozialismus sichtbar machen.
Treffpunkt ist am Sonntag, 27. Januar 2013, um 11 Uhr die Trauerhalle am Friedhof Gelsenkirchen-Horst, Am Schleusengraben 11, 45899 Gelsenkirchen.