21. Januar 2013, 11:50 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Monatsreihe „Schauplatz Europa“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag, 27. Januar, um 12:45 Uhr und am Montag, 28. Januar, um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6, 45897 GE-Buer) die Filmkomödie „Love is All You Need“.
Die Monatsreihe endet mit dem Spielfilm „Gnade“ am Dienstag, 29. Januar, um 18 und 20.30 Uhr in der Schauburg und am Mittwoch, 30. Januar, um 19:30 Uhr in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190, 45886 GE-Ückendorf).
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Die für ihre intensiven Dramen mehrfach prämierte dänische Regisseurin Susanne Bier (IN EINER BESSEREN WELT; NACH DER HOCHZEIT; OPEN HEARTS) überrascht mit der romantischen Komödie „Love Is All You Need“, die – im Gegensatz zu vielen anderer Genrevertretern – den Figuren glaubwürdige Tiefe verleiht. Ebenso humorvoll wie feinfühlig erzählt sie eine intelligente Geschichte über die Zerbrechlichkeit des Glücks, große Emotionen und unverhoffte Neuanfänge. — Zwei gänzlich unterschiedliche Familien reisen zur italienischen Amalfi-Küste, um eine romantische Hochzeit zu feiern. Schon Tage vor dem eigentlichen Fest herrscht eine unbeschwerte Stimmung. Die Vorfreude und die malerische Umgebung lassen zunächst kleinere Spannungen unter den Gästen nebensächlich erscheinen. Doch in der turbulenten Nacht vor der Eheschließung schlagen die Emotionen plötzlich hoch: Alte Konflikte brechen auf, neue Beziehungen werden geknüpft, ungeahnte Bekenntnisse bahnen sich an. Und mit dem smarten Philip (Pierce Brosnan) und der sanften Ida (Trine Dyrholm) finden zwei Menschen zusammen, die nur Stunden zuvor noch Welten zu trennen schienen.
In eindringlichen Bildern entwirft der deutsche Regisseur Matthias Glasner (DER FREIE WILLE) mit „Gnade“ ein packendes, intimes Drama, das behutsam existenziellen Fragen um Schuld und Vergebung nachspürt. Dabei wird die eisige Landschaft zum Spiegelbild der Seele, deren Abgründe Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr mit schonungsloser Offenheit ausloten. Offizieller Wettbewerbsbeitrag zur Berlinale 2012; ausgezeichnet von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „besonders wertvoll“. — Polarnacht am Rande des norwegischen Eismeers – zwei Monate lang übersteigt die Sonne nicht den Horizont. Inmitten von Schnee, Kälte und Dämmerung startet eine deutsche Auswandererfamilie hoffnungsvoll den Neuanfang: Niels (Jürgen Vogel), Maria (Birgit Minichmayr) und der gemeinsame Sohn Markus (Henry Stange). Schon nach kurzer Zeit spüren Niels und Maria, dass auch der Ortswechsel ihre erstarrte Beziehung nicht retten kann. Niels stürzt sich in seine Arbeit als Ingenieur und beginnt eine Affäre. Maria kümmert sich aufopferungsvoll um die Patienten im lokalen Hospiz. Die Trennung scheint unausweichlich. Doch dann verursacht Maria einen tragischen Unfall und begeht aus Panik einen folgenschweren Fehler. Von diesem Moment an teilen die beiden ein schreckliches Geheimnis.