09. Februar 2013, 11:56 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Besorgt zeigt sich Oberbürgermeister Frank Baranowski angesichts der Ankündigung von ThyssenKrupp, den Gelsenkirchener Produktionsstandort von ThyssenKrupp Electrical Steel möglicherweise verkaufen zu wollen: "Es ist leider das immer wiederkehrende Prinzip: Unternehmen geraten durch Managementfehler unter Druck und den so genannten Konsolidierungsbeitrag sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leisten. Das haben wir bereits in den Fällen von Opel, E.on und TRW beobachten müssen. Und jetzt eben auch ThyssenKrupp. Mich macht das nur noch wütend."
Am Freitag war die Stadt über die Pläne der Konzernleitung unterrichtet worden. In Kürze wollen sich Oberbürgermeister Frank Baranowski und Stadtrat Joachim Hampe vor Ort ein Bild machen und mit Betriebsrat und Vorstand die Situation erörtern. Dabei wird sich die Stadt eng mit der IG Metall abstimmen. Frank Baranowski: "Unsere Forderungen sind klar: Keine Werksschließung. Keine Entlassungen."