21. Februar 2013, 11:18 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Wer bei der Lektüre der neuen Broschüre aus der Reihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ zur Architektur der 1950er Jahre auf den Geschmack gekommen ist, kann jetzt noch tiefer einsteigen.
Der Autor der Broschüre, Dr. Lutz Heidemann, wird am Dienstag, 26. Februar 2013, ab 18 Uhr in der „bluebox“ an der Ebertstraße in 45879 Gelsenkirchen einen Vortrag unter dem Titel „Der gebaute Aufbruch – Architektur der 1950er Jahre in Gelsenkirchen“ halten. Der Eintritt ist frei.
Die 50er Jahre sind wieder da! Nierentisch und Clubsessel gelten wieder als chic. Und auch die Architektur der Wirtschaftswunderjahre wird allmählich wiederentdeckt. Denn die 50er Jahre waren nicht so bieder, spießig und behäbig wie landläufig angenommen.
Wie vielfältig, filigran und elegant in jener Zeit auch und gerade in Gelsenkirchen gebaut wurde, das beleuchtet Dr. Lutz Heidemann in seinem Vortrag. Er wird ein Schlaglicht werfen auf bauliche Qualitäten, die sich nicht immer auf den ersten Blick erschließen, die aber identitätsbildend sind für Gelsenkirchen wie das ganze Ruhrgebiet. Denn die 1950er Jahre sind die Epoche, die architektonisch die Stadt bis heute am meisten geprägt hat – und herausragende Architektur hinterlassen hat wie zum Beispiel das Musiktheater im Revier oder die evangelische Altstadtkirche. Die Vortragsveranstaltung wird zeigen, dass sich genaues Hinsehen lohnt.
Dr. Lutz Heidemann, Architekt und ehemaliger Stadtplaner der Stadt Gelsenkirchen, ist Autor der Broschüre „Der gebaute Aufbruch – Architektur der 1950er Jahre“, die als jüngste Folge im Rahmen der städtischen Broschürenreihe „Stadtprofile Gelsenkirchen“ vor kurzem erschienen ist.