26. Februar 2013, 11:08 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Im Rahmen des Jahresprogramms der Stadt Gelsenkirchen „Gelsenkirchen erinnert sich: Vor 80 Jahren - was war 1933 und was bedeutet das für heute?“ stellt die Kunsthistorikerin Simone Rikeit M.A. ein interessantes kunsthistorisches Thema vor. Diffamierungen von Künstlern und Kunstwerken, Ankaufs- und Ausstellungsverbote, Entlassungen von Museumsdirektoren: dies sind einige der Auswirkungen der nationalsozialistischen Kunst- und Kulturpolitik. Sie wurden bereits vor 1933 in verschiedenen Erlässen formuliert und umgesetzt und verdichteten sich in verschiedenen Höhepunkten, etwa der Eröffnung der Ausstellung "Entartete Kunst" im Juli 1937 in München. Der Vortrag zeigt die Entwicklung und Umsetzung der NS-Kulturpolitik in der bildenden Kunst auf und widmet sich einzelnen Orten, auch des Ruhrgebiets, sowie den Künstlern und ihren Kunstwerken.
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch 6. März 2013, um 19 Uhr im Bildungszentrum, Ebertstraße 19, Raum 205. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro (keine Ermäßigung).
Um Anmeldung wird gebeten unter 0209 / 169 – 2508 oder per E-Mail an vhs@gelsenkirchen.de. Auskünfte zum Inhalt der Veranstaltung erhalten Sie unter 0209 / 169 – 2403 und im Internet unter http://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Institut_fuer_Stadtgeschichte/Aktuelles/_Gelsenkirchen_erinnert_sich.asp.