12. März 2013, 10:52 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. „FORSCHEN FLIEGEN SCHWEBEN FALLEN“ ist der Titel der nächsten Ausstellung im Kunstmuseum Gelsenkirchen. Vom 17. März bis 12. Mai 2013 wird im Kunstraum „Das Bild von Ikarus in der Sicht von Helga Elben“ präsentiert. Die Vertreter der Medien sind zu einer Vorbesichtigung der Schau am
Donnerstag, 14. März 2013, um 11 Uhr
ins Kunstmuseum,
Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen
eingeladen.
Der Kölner Künstlerin Helga Elben gilt Ikarus als tragische Figur, als Symbol menschlichen Schöpferdrangs. Sie nimmt ihn als Beispiel für die künstlerische Existenz, die ihrer spontanen Begeisterung, der Sonne nahe, aktiv nachstrebt, ohne an das mögliche oder sichere Scheitern zu denken.
In unterschiedlichen Materialien und Ausformungen wird dieses Thema in der Ausstellung reflektiert. Mittelpunkt ist eine zwei Meter hohe, filigrane Edelstahlplastik, die zu den eindrucksvollen kinetischen Werken von Helga Elben gehört. Mit ihren Stahlflügeln weckt sie Assoziationen an Ikarus, indem sie mit dem Licht spielt, das sich auf den vielfach bewegten Lochstahlflächen spiegelt und sich dabei in den bewegten Schatten fortsetzt. Darüber hinaus werden großformatige Ölbilder gezeigt, sowie eine Reihe von Collagen, Federzeichnungen, Schriftaquarellen und Siebdrucken. Sehr anschaulich problematisiert die Künstlerin den Zusammenhang zwischen künstlerischer und ingenieurwissenschaftlicher Kreativität und demonstriert so die moderne Lebendigkeit des alten Mythos.
Als Gesprächspartner stehen die Künstlerin Helga Elben und die Museumsdirektorin und Kuratorin der Ausstellung Leane Schäfer zur Verfügung.