23. März 2023, 11:10 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Institut für Stadtgeschichte lädt am Mittwoch, 29. März 2023, um 18 Uhr herzlich in die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen zu einer Lesung mit Dr. Joachim Käppner - Redakteur und Autor bei der Süddeutschen Zeitung - ein
Joachim Käppner erzählt in seinem 2022 erschienenem Buch die Geschichte von Menschen, die sich dem Bösen widersetzten und zu Unrecht vergessen sind. Die anderen Soldaten – das waren all jene, die die Wehrmacht zunächst nicht haben wollte, die den Nationalsozialisten als „wehrunwürdig“ galten. Viele von ihnen waren Widerstandskämpfer, im Zuchthaus oder im Konzentrationslager eingesperrt. Doch Hitlers Heerführer brauchten immer mehr Soldaten, und so wurden die Regimegegner ab 1942 gezwungen, die Uniform des verhassten Nazistaates zu tragen und in den Krieg zu ziehen. Den Kampf gegen die Nazis gaben sie dennoch nicht auf.
Joachim Käppner ist Redakteur und Autor bei der Süddeutschen Zeitung. Der promovierte Historiker veröffentlichte u.a. „Erstarrte Erinnerung. Der Holocaust im Spiegel der DDR-Geschichtswissenschaft“ (1999) und ist Herausgeber und Mitautor von „Die letzten 50 Tage: 1945 – als der Krieg zu Ende ging“ (2005) und „Befreit, besetzt, geteilt. Deutschland 1945–1949“ (2006). 2007 erschien von ihm „Die Familie der Generäle. Eine deutsche Geschichte“ und 2010 „Berthold Beitz: Die Biografie“.
Der Eintritt ist frei.