13. März 2013, 12:58 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Der Vorstand des Trägervereins der Neuen Philharmonie Westfalen, dem neben dem Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen Frank Baranowski und dem Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, Wolfgang Pantförder, der Landrat des Kreises Unna Michael Makiolla angehören, hat auf seiner gestrigen Sitzung in Recklinghausen entschieden, den Vertrag mit dem Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen, Heiko Mathias Förster, nicht zum 2. Mal zu verlängern und ihn planmäßig mit Ablauf der Spielzeit 2013/2014 am 31. August 2014 auslaufen zu lassen. Förster hatte am 1. September 2007 die künstlerische Leitung der Neuen Philharmonie Westfalen übernommen. Sein Vertrag war im Mai 2009 um eine Laufzeit von 3 weiteren Jahren verlängert worden. Der Vorsitzende des Trägervereins, Landrat Michael Makiolla, dankte Heiko Mathias Förster herzlich für die geleistete Arbeit für das Landesorchester mit Sitz in Recklinghausen.
„Herr Förster hat unser Orchester musikalisch deutlich weiter entwickelt und großen Anteil am Publikumserfolg. Wir wünschen ihm für seine weitere berufliche Zukunft alles Gute,“ erklärte Landrat Makiolla.
Zur Regelung der Nachfolge von Förster ist der Vorstand mit dem bisherigen Chefdirigenten des Musiktheaters im Revier (MiR), Rasmus Baumann, im Gespräch, der zum 1. September 2014 vom Musiktheater in Gelsenkirchen zur Neuen Philharmonie Westfalen nach Recklinghausen wechseln könnte. Seine Funktion am Musiktheater würde er dann aufgeben.
Ferner hat der Vorstand der Neuen Philharmonie Westfalen dem Geschäftsführenden Intendanten, Stephan Popp, angeboten, seinen Vertrag um weitere 2 Jahre bis zum Ende der Spielzeit 2015/2016 zu verlängern. Popp wird bis zum Ende der Woche entscheiden, ob er dieses Angebot annimmt.
Damit bleibt es bei der bisherigen Leitungsstruktur der Neuen Philharmonie Westfalen.