14. März 2013, 10:58 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. In seiner Monatsreihe „Handicaps“ zeigt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen am Sonntag/Montag, 17./18. März, im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) und am Mittwoch, 20. März, in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) den belgisch-französischen Spielfilm „Der Geschmack von Rost und Knochen“.
Als Filmwunsch steht am Dienstag, 19. März in der Schauburg der Thriller „Argo“ auf dem Programm.
Die Vorstellungen in der Schauburg beginnen am Sonntag um 12.45 Uhr und am Montag/Dienstag um 18 und 20.30 Uhr. In der Gesamtschule Ückendorf läuft der Film ab 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet normal 4 Euro für eine Vorstellung bzw. 36 Euro für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Basierend auf Craig Davidsons Erzählung „Rocket Ride“ schildert der französische Regisseur Jacques Audiard (EIN PROPHET) in „Der Geschmack von Rost und Knochen“ eine intime und berührende, aber gänzlich unsentimentale Geschichte über die Annäherung zweier verletzter Seelen. Entstanden ist ein eindringliches, unverkrampftes Charakterdrama, das schauspielerisch wie filmisch tief beeindruckt. Nominiert für zwei „Golden Globes“ 2013 in den Kategorien „Bester nichtenglischsprachiger Film“ und „Beste Hauptdarstellerin – Drama“ (Marion Cotillard). — Der Gelegenheitsboxer Ali (Matthias Schoenaerts), Vater eines fünfjährigen Sohnes, hält sich mit Aushilfsjobs knapp über Wasser. Momentan arbeitet er an der Côte d’Azur u. a. als Türsteher in einer Diskothek, wo er eines Nachts der selbstbewussten Stéphanie (Marion Cotillard), die im örtlichen Erlebnispark Killerwale trainiert, aus einer misslichen Lage hilft. Es bleibt zunächst bei einer flüchtigen Bekanntschaft – bis Ali Monate später einen Anruf von Stéphanie erhält. Er erfährt, dass der jungen Frau nach einem schrecklichen Unfall beide Unterschenkel amputiert werden mussten. Seitdem hat sie sich völlig zurückgezogen und hofft nun auf Alis Unterstützung, um wieder zurück ins Leben zu finden.
Präzise rekonstruiert Schauspieler Ben Affleck in seiner dritten Regiearbeit „Argo“ eine wenig bekannte, schier unglaubliche historische Episode und lässt einen fesselnden Polit-Thriller entstehen, der „gekonnt Spannungsmomente und die Ängste der geflohenen Amerikaner mit treffsicheren, absurd-amüsanten Einblicken ins Filmgeschäft ausbalanciert.“ (TIP BERLIN). Ausgezeichnet u. a. mit zwei „Golden Globes“ 2013 in den Kategorien „Bester Film – Drama“ und „Beste Regie“ sowie siebenmall nominiert für den „Oscar“ 2013 und damit ausgezeichnet in dien Kategorien „Bester Film“, „Bestes adaptiertes Drehbuch“.und „Bester Schnitt“. — Der Film spielt inTeheran, November 1979. Während der islamischen Revolution stürmen militante Studenten die US-Botschaft und nehmen 52 Amerikaner als Geiseln, von denen sechs unbemerkt die Flucht in die kanadische Vertretung gelingt. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie entdeckt werden – ihr Leben steht auf dem Spiel. Der CIA-Agent Tony Mendez (Ben Affleck) plant eine abenteuerliche Rettungsaktion: Er will die Diplomaten als Mitglieder einer kanadischen Filmcrew ausgegeben und sie so außer Landes schaffen. Dazu muss er die iranischen Behörden von der Realisierung eines fiktiven Kinoprojekts namens „Argo“ überzeugen.