26. Januar 2023, 16:19 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Eine Schabbat-Lampe aus Dorsten, eine antike Brotschneidemaschine aus Petershagen, Holzspielzeug oder ein tragbarer Stapeldrucker aus Duisburg: Alltagsgegenstände wie diese erinnern an das Leben der Menschen, in deren Alltag sie einst eine große Rolle spielten. Viele von ihnen wurden während der NS-Zeit ihres Besitzes beraubt, gefoltert oder getötet. Ihre Erinnerungsstücke jedoch haben ihren Weg in eine der 29 NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW gefunden.
Die Landeszentrale für politische Bildung NRW und der Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und –Erinnerungsorte NRW hat besonders ausdrucksstarke Exponate nun in einer Wanderausstellung zusammengeführt, die vom 1. Februar bis zum 3. März im Wissenschaftspark gezeigt wird. Sie kann montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr besichtigt werden, der Eintritt ist frei. Der Titel der Ausstellung heißt „Mehr als man kennt näher als man denkt - Objektgeschichten aus Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen“, die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ präsentiert in diesem Rahmen die Wandinschrift des 25-Punkte-Programms der NSDAP von 1920. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, sich am
Donnerstag, 2. Februar 2023, um 11 Uhr
in der Arkade des Wissenschaftsparks
an der Munscheidstraße 14 in 45886 Gelsenkirchen
selbst ein Bild von der Ausstellung und ihren Erinnerungsstücken zu machen. Der Termin ist auch als Fototermin konzipiert.