20. März 2013, 13:38 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen liegt im Ruhrgebietsvergleich bei der Erfüllung der U3-Betreuungsquote in der Spitzengruppe im Ruhrgebiet. Das geht aus den Zahlen hervor, die Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt veröffentlicht hat.
Für das nächste Kindergartenjahr 2013/2014 stehen danach in Gelsenkirchen 2.242 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung. Das Ministerium errechnet daraus eine Betreuungsquote von 35,7 Prozent und bezogen auf den gesetzlichen Anspruch sogar insgesamt 51,7 Prozent.
„Die Zahlen zeigen, dass wir bei dem Ausbau der U3-Betreuung den richtigen Weg gegangen sind“, kommentiert Oberbürgermeister Frank Baranowski das Ergebnis. „Allerdings ist das für uns kein Grund auszuruhen. Es gibt immer noch sehr viel zu tun, schließlich bringen wir derzeit noch einige Bauprojekte auf den Weg.“
Die Stadt Gelsenkirchen hat in den vergangen Jahren nahezu jede städtische Einrichtung für Kinder durch Erweiterungen, Umbau oder Anbau optimiert. Das Angebot der Stadt Gelsenkirchen hat sich vom Jahr 2007 von 48 Einrichtungen auf 62 Einrichtungen vergrößert. Die Versorgungsquote für die unter Dreijährigen hat sich bis heute mehr als verdreifacht: So lag die Versorgungsquote im Jahr 2007 bei 8,7 Prozent und beträgt nun über 27 Prozent. Zum 1. August 2013 wird die Quote in Gelsenkirchen bei 32 Prozent liegen.
Neben 62 eigenen Maßnahmen hat die Stadt das neue Angebot der Großtagespflegestellen an zwölf Standorten in Gelsenkirchen etabliert und wird dieses Angebot bis zum Ende des Jahres auf 17 Standorte erweitern.
26 Maßnahmen bei freien Trägern wurden durch die Stadt Gelsenkirchen in den vergangenen drei Jahren finanziell unterstützt.
Frank Baranowski: „All die genannten Anstrengungen werden unternommen, nicht nur weil zum 1. August 2013 der Rechtsanspruch auf eine Betreuung auf die unter Dreijährigen Kinder realisiert wird, sondern weil Gelsenkirchen das Angebot der Betreuung von unter Dreijährigen als einen wichtigen Bestandteil in dem Ausbau einer nahtlosen Präventionskette sieht. Darüber hinaus eröffnet die gute qualitative Betreuung jungen Eltern die Möglichkeit einer Berufstätigkeit nachzugehen und die Kinder gut betreut zu wissen.“
Das zur Verfügung stehende Angebot lässt allerdings keine Aussage darüber zu, wie viele Eltern tatsächlich ihr Kind in eine Betreuung geben möchten. Die Vermutung liegt nahe, dass die von Land und Bund vorgegebene Quote von 32 Prozent nicht ausreichen wird. Hier werden weitere erhebliche Anstrengungen nötig sein.