22. März 2013, 13:45 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Gestern hat der Rat der Stadt Gelsenkirchen beschlossen, die Lenkungsgruppe des Regionalen Bildungsnetzwerkes um ein Votum zur Klassenbildung in Gelsenkirchen zu bitten. Der Lenkungsgruppe gehören Schulformvertreter, die staatliche Schulaufsicht, GeKita, das Referat Erziehung und Bildung und das Kommunale Bildungsbüro an.
In seiner heutigen Sitzung hat sich die Lenkungsgruppe ausführlich mit der Problematik der Bildung von Eingangsklassen in Gelsenkirchen beschäftigt, insbesondere mit der Konkurrenzsituation der Grundschulen in Bülse und an der Kurt-Schumacher-Straße. in Schalke-Nord. Es wurden sowohl pädagogische als auch sozialräumliche Aspekte und die jeweilige Anmeldesituation gründlich analysiert.
Die Lenkungsgruppe empfiehlt der Stadt unter Berücksichtigung aller relevanten Gesichtspunkte zwecks Erreichung einer stadtweit möglichst geringen Klassenfrequenz, an der Bülseschule keine Schülerinnen und Schüler abzuweisen, sondern zwei Eingangklassen zu bilden.
Der Hauptgrund liegt darin, dass nicht abschließend zu klären ist, ob an der Kurt-Schumacher-Straße tatsächlich 30 Anmeldungen zustande kommen. Wären es nur 29, wäre die Bildung einer zweiten Klasse dort rechtlich nicht zulässig. In der Lenkungsgruppe war man sich darüber einig, dass dieser Grundschule im Einvernehmen von Schulaufsicht und Schulträger unter Nutzung der rechtlichen Möglichkeiten dabei geholfen werden soll, eine qualifizierte pädagogische Arbeit im Quartier leisten zu können.
Bildungsdezernent Dr. Manfred Beck, der selbst der Lenkungsgruppe angehört, begrüßt das Ergebnis: „Es ist dem Gremium gelungen, einen Vorschlag zu erarbeiten, der das Ziel erreicht, im gesetzlichen Rahmen möglichst kleine Klassen zu bilden. Für den schwierigen Fall der Grundschule an der Kurt-Schumacher-Straße wurde ein pädagogisch sinnvoller Weg aufgezeigt.
Dies ist ein gutes Beispiel für staatlich-kommunale Verantwortungsgemeinschaft für Bildung in unserer Stadt! Ich danke besonders den Schulformvertreterinnen und der Schulaufsicht, die mit Ihrer fachlichen Kompetenz viel zu dieser Lösung beigetragen haben.“
Auch Oberbürgermeister Frank Baranowski zeigte sich mit der aufgezeigten Lösung zufrieden: „Die Schulverwaltung wird nun dieser Empfehlung der Lenkungsgruppe folgen. Das Ergebnis lautet nun: Die Gelsenkirchener Schulen bekommen kleinere Eingangsklassen und pädagogische Bedarfe können stadtweit berücksichtigt werden. Damit wird dem Düsseldorfer Bildungskonsens von SPD, CDU und GRÜNEN optimal entsprochen und für alle Gelsenkirchener i-Dötzchen optimale Lernbedingungen geschaffen.“