26. März 2013, 10:41 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen beendet am Ostersonntag, 31. März, sein Märzprogramm und startet zugleich am Ostermontag, 1. April, und Mittwoch, 3. April, das neue Monatsprogramm mit dem Regiedebüt „Quartett“ des Schauspielers Dustin Hoffman Die April-Reihe „Biopics“ beginnt am Dienstag, 2. April, mit „Ludwig II.“ von Peter Sehr und Marie Noëlle.
Am Sonntag hebt sich der Vorhang um 12:45 Uhr sowie am Montag und Dienstag um 18 und 20:30 Uhr im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6). Am Mittwoch ist KoKi-Tag in der Gesamtschule Ückendorf (Bochumer Straße 190) um 19:30 Uhr.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
„Quartett“ von Dustin Hoffman ist eine elegante, wunderbar warmherzige Komödie, die einen augenzwinkernden Blick auf verschiedene Aspekte des Älterwerdens wirft und dabei die Leidenschaft, die Liebe und die Musik feiert. Ausgezeichnet mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“. — Cissy, Reginald und Wilfred leben in „Beecham House“, einer komfortablen Residenz für pensionierte Opernsängerinnen und -sänger. Die Ankunft des ehemaligen Opernstars Jean, einst Reginalds Ehefrau, verursacht erhebliche Turbulenzen. Sie mimt immer noch die große Diva und weigert sich beharrlich, beim anstehenden Konzert zu Ehren des berühmten italienischen Komponisten Giuseppe Verdi mitzuwirken. Ohne Jean droht das alljährliche Musikfest, das der Finanzierung von „Beecham House“ dient, zu platzen.
Unter Berücksichtigung bekannter Fakten und neuer Informationen aus dem Wittelsbacher Hausarchiv rekonstruieren Peter Sehr (KASPAR HAUSER) und Marie Noëlle im Rahmen des blendend besetzten, epischen Charakterdramas „Ludwig II.“ das Leben des legendären bayerischen Monarchen Ludwig II. (1845-1886). „Ein starkes Porträt, das die historischen Facetten jener Zeit geschickt einbindet und die Frage nach der Bedeutung von Kunst und Kultur in einer Welt politischer Verantwortung und Macht aufwirft.“ (VISION KINO) Ausgezeichnet u. a. mit dem FBW-Prädikat „wertvoll“. — Ludwig (Sabin Tambrea, später Sebastian Schipper) ist erst 18 Jahre alt, als er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters 1864 den bayerischen Thron besteigt. Beseelt vom Glauben an eine bessere, friedlichere Welt, will der idealistische junge König mit den Staatsgeldern nicht weiter die Armee aufrüsten, sondern Kunst und Kultur zum Wohl des Volkes fördern. Durch diese Pläne und auch die Entscheidung, den geächteten Komponisten Richard Wagner (Edgar Selge) an den Hof zu holen, bringt Ludwig wichtige Minister gegen sich auf. Aber er bleibt standhaft – bis Bayern in Kriege mit Preußen und Frankreich verwickelt wird und verheerende Niederlagen erleidet.
Im April geht die Monatsreihe „Biopics“ weiter mit „Lincoln“ (7./8.), „Renoir“ (14./15. und 17.) und „Hitchcock“ (28./29.). Weiterhin stehen auf dem Programm die Filmentdeckung „Beasts of the Southern Wild“ (9.4.), als OmU-Filme „Django Unchained“ (16.04.) und „The Best Exotic Marigold Hotel“ (24./30.4.) sowie der in Gelsenkirchen gedrehte Film „Das Wunder des Malachias“ (21./22.4.) und die Literaturverfilmung „In ihrem Haus (23.4.).