27. März 2013, 11:13 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 27. März 2013, 11:13 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Nunmehr liegt der Ratgeber „Älter werden in Gelsenkirchen 2013“ in zwölfter Auflage vor. Der neue Ratgeber kann in den BÜRERcentern und in den Infocentern Vattmannstraße 2-8 (Altstadt), Industriestraße 15 (Horst, im Haus der Hippolytusgemeinde), Paulstraße 4 (Bismarck, im Internationalen Migrantenzentrum der AWO) und Maelostraße (Buer, im Haus der AOK) abgeholt werden. Die Exemplare sind kostenfrei.
Das Branchenverzeichnis listet auf 240 Seiten Dienstleistungen für ältere Menschen in Gelsenkirchen auf. Es gibt Tipps zu Selbstorganisation, Begegnung und Freizeit, nennt die Beratungsmöglichkeiten, informiert über besondere Wohnmöglichkeiten und Serviceangebote und über Hilfen bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit und sonstigen Notlagen.
Oberbürgermeister Frank Baranowski schreibt im Vorwort: „Wenn wir älter werden, brauchen wir solche Angebote in der Regel häufiger. Wenn wir in Gelsenkirchen älter werden, sind wir aber in der glücklichen Lage, eine gute Infrastruktur an Beratungs-, Unterstützungs- und Hilfsangeboten zu haben, die so umfangreich ist, dass die Stadt all diese Angebote seit einiger Zeit in einem solchen Ratgeber, dem Wegweiser für die Generation „50 plus“, zusammenfasst.“
Außerdem sind gesetzliche Leistungen und Vergünstigungen aufgeführt: Themen sind hier unter anderem Betreuung und Vorsorgevollmacht, Wohngeld, Grundsicherung, Leistungen der Pflegeversicherung, Hilfe zur Pflege und bei Schwerbehinderung.
Neu ist eine Auflistung von Angeboten nach Stadtteilen mit den Infocenter-Außenstellen, mit den ZWAR-Gruppen (zwischen Arbeit und Ruhestand) und Seniorentreffs und mit den Seniorenvertreterinnen / Nachbarschaftsstiftern.
Der Ratgeber macht deutlich, was der Oberbürgermeister in diese Worte kleidet: „Wir sind dabei, ein ganz beachtliches Netzwerk zu knüpfen, das uns, auch wenn wir älter werden, trägt, das uns auffängt. Eine spannende Entwicklung, wie ich finde.
Es tut sich also eine ganze Menge in Gelsenkirchen, was uns hilft, hier selbstbestimmt und aktiv älter zu werden. Das Allerwichtigste dabei: Das sind wir selber. Wir alle, die wir nicht aufhören sollten, uns einzubringen, wenn wir eine gewisse Altersschwelle erreicht haben. […] Wenn auf diese Weise zu Tatkraft und Engagement, die seit eh und je in unserer Stadt zu Hause sind, auch noch der Schatz der Erfahrung derer kommt, die schon etwas länger jung sind, dann ist Vieles möglich.“