08. April 2013, 11:48 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Mit dem Spielfilm „Renoir“ setzt das Kommunale Kino (KoKi) Gelsenkirchen seine Monatsreihe „Biopics“ fort. Der Film läuft am Sonntag, 14. April (12:45 Uhr), und am Montag, 15. April (18:00 und 20:30 Uhr) im Schauburg Filmpalast (Horster Straße 6) sowie am Mittwoch, 17. April (19:30 Uhr) in der Gesamtschule Ückendorf.
Als englischsprachiges Original mit deutschen Untertiteln zeigt das KoKi am Dienstag, 16. April, bereits um 17 und 20 Uhr in der Schauburg „Django Unchained“.
Der Eintritt kostet normal 4 € für eine Vorstellung bzw. 36 € für die 10er-Karte. Schüler/-innen und Student(inn)en sowie GE-Pass-Inhaber/-innen erhalten Ermäßigungen.
Gilles Bourdos’ vorzüglich komponierter, atmosphärisch dichter Film „Renoir“ über den berühmten Maler Pierre-Auguste Renoir (1841-1919) und seinem Verhältnis zu Sohn Jean (1894-1974), der später zu einem der bedeutendsten Regisseure Frankreichs avancierte, ist kein Biopic im klassischen Sinn, sondern „eher eine Sinfonie betörender Bilder, die den Zuschauer in die Idylle der Renoirschen Bildwelten hineinzuziehen vermag.“ (COOLIBRI) Offizieller Beitrag zum Filmfestival in Cannes 2012. — Frankreich 1915. Pierre-Auguste Renoir (Michel Bouquet) lebt zurückgezogen in einem Landhaus an der Côte d’Azur. Der mittlerweile 74-jährige Maler wird von starker Arthritis geplagt und leidet unter dem Verlust seiner kürzlich verstorbenen Ehefrau. Neue Energie schöpft er, als die selbstbewusste Andrée (Christa Theret) für ihn Model steht. Die rothaarige Schönheit übt auch auf Renoirs Sohn Jean (Vincent Rottiers), der verletzt aus dem Krieg zurückgekehrt ist, eine große Faszination aus. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung – und Andrée soll Jean schließlich dazu inspirieren, Kinoregisseur zu werden.
Vor dem ernsten, schonungslos realistisch geschilderten Hintergrund der Sklaverei entwarf Quentin Tarantino (PULP FICTION) Mit „Django Unchained“ einen grandiosen, zuweilen recht deftigen Rachewestern, der geschickt zwischen dramatischen und absurd-humorvollen Momenten pendelt. Das KoKi zeigt DJANGO UNCHAINED in der unbedingt empfehlenswerten Originalfassung mit deutschen Untertiteln. – Ausgezeichnet u. a. mit zwei „Oscars“ 2013 in den Kategorien „Bestes Originaldrehbuch“ (Quentin Tarantino) und „Bester Nebendarsteller“ (Christoph Waltz). — Die amerikanischen Südstaaten 1859. Dr. King Schultz (Christoph Waltz), ein deutscher Zahnarzt aus Düsseldorf, arbeitet seit einiger Zeit als Kopfgeldjäger. Er befreit den Sklaven Django (Jamie Foxx), um mit dessen Hilfe drei kriminelle Brüder zur Strecke zu bringen. Das Unternehmen gelingt und die beiden gehen fortan gemeinsam auf Verbrecherjagd. Schließlich erklärt sich Schultz bereit, Django bei der Suche nach seiner Frau, die er vor langer Zeit an einen Sklavenhändler verloren hat, zu unterstützen. Die Spur führt zu Calvin Candie (Leonardo DiCaprio), dem sadistischen Besitzer der berüchtigten Plantage „Candyland“.