16. April 2013, 12:02 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Namen können treffend und aussagekräftig sein – aber wir wissen: Sie müssen es nicht. Oft genug setzt sich im Sprachgebrauch auch eine Bezeichnung durch, die gerade keine Orientierung stiftet, sondern eher falsche Erwartungen weckt. Ein gutes Beispiel dafür ist der Name dieses Ortes: Wer nicht eben aus Gelsenkirchen oder der unmittelbaren Nachbarschaft kommt, der wird auf der Suche nach dem „Schalker Verein“ vermutlich einen ganz anderen Gelsenkirchener Stadtteil ansteuern als diesen, als Bulmke-Hüllen.
Dass dies passieren kann, das hat mit dem Namen zu tun, aber auch damit, dass es in den zurückliegenden Jahren und Jahrzehnten recht ruhig war um den Schalker Verein. Dass der Schalker Verein etwas unauffällig geworden ist. Ganz im Gegensatz zu seiner großen Zeit, als hier, auf diesem Areal, ein riesiges Stahlwerk betrieben wurde – zwischenzeitlich das größte auf dem gesamten europäischen Kontinent –, das mit seinen Hochöfen und Gießereien das Bild unserer Stadt einmal ganz wesentlich mit prägte. Das einfach nicht zu übersehen war und in dem mehrere tausende Arbeiter beschäftigt waren. Noch Jahre später hat die unübersehbare Fassade im Kreuzungsbereich Ückendorfer Straße/Wildenbruchstraße die Wahrnehmung der Autofahrer geprägt.
So wuchtig und aufsehenerregend wie einst wird der Betrieb auf dem Schalker Verein wahrscheinlich nie wieder werden. Das mag sein. Aber die wirklich ruhige Zeit, die es hier zuletzt über Jahre gab – als nach der Stilllegung des Hüttenwerkes die Fläche aufgeräumt, gründlich aufbereitet und erschlossen wurde – die ist nun allerdings auch vorbei. Sowohl im West- wie im Ostteil des Schalker Vereins hat die Vermarktung von neuen Industrie-Flächen begonnen, in beiden Teilen haben sich erste Unternehmen angesiedelt – und wir gehen davon aus, dass den Pionieren noch etliche weitere Firmen folgen werden.
Schließlich ist der Schalker Verein im Ost- wie Westteil einfach ein interessantes Areal. Mit seiner Geschichte, natürlich, aber auch mit seiner bimodalen Verkehrsanbindung – an die Straße, aber auch ans Schienennetz –, die wie gemacht ist für Logistik-Unternehmen. Und auch für produzierendes Gewerbe ist der Ostteil des Schalker Vereins eine gute Adresse, während im Westen, rund um das Schalthaus, genügend Raum für Büros und ruhigeres Gewerbe zur Verfügung steht. Und das in unmittelbarer Nähe zur City, lediglich einen knappen Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt.
Der Schalker Verein ist die größte zusammenhängende Entwicklungsfläche auf Gelsenkirchener Stadtgebiet, und wir sind uns bewusst, dass kaum eine andere Stadt noch über eine solche Fläche verfügt – so groß und dazu so nahe zur Innenstadt. Hier, auf diesem Terrain, sind richtig spannende Ansiedlungen und Entwicklungen möglich – und natürlich wäre es schön und würde mich freuen, wenn Sie mit dabei sind, wenn Ihr Unternehmen mit dabei ist, wenn hier auf dem Schalker Verein eine neue Geschichte beginnt oder sogar viele verschiedene Geschichten – am besten natürlich Erfolgsgeschichten…
Wir als Stadt unterstützen Sie dabei auf jeden Fall gern und nach Kräften. Lassen Sie uns einfach anfangen!
Glück auf!