17. April 2013, 12:28 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 17. April 2013, 12:28 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Die Vertreter der Stadt Gelsenkirchen im Vorstand des Trägervereins der Neuen Philharmonie Westfalen, Oberbürgermeister Frank Baranowski und Kulturdezernent Dr. Manfred Beck weisen die Vorwürfe aus Kreisen einzelner Musiker zur Auswahl eines neuen Generalmusikdirektors entschieden zurück.
Es ist Aufgabe des Vorstandes als Arbeitgeber, einen Vorschlag zur Nachfolge des derzeitigen Generalmusikdirektors zu machen. Dies als unfair zu charakterisieren ist geradezu absurd! Schon allein der unterschwellige Vorwurf, ein Gleichgewicht sei durch „Entscheidungen der Politik“ gestört worden, kann nicht unwidersprochen bleiben. Da die Politik die Finanzmittel für das Orchester zur Verfügung stellt – davon allein Gelsenkirchen als größter Geldgeber 4 Millionen Euro jährlich – wird auch die Politik über das Spitzenpersonal entscheiden. Schließlich trägt die Politik ja auch die Verantwortung für die Zukunft des Orchesters und damit für jeden einzelnen Arbeitsplatz bei der NPW.
Der Vorstand der Neuen Philharmonie Westfalen hat seinen Aufgaben gemäß entschieden, angesichts gesunkener Besucherzahlen diese Zukunftssicherung über eine konzeptionelle Weiterentwicklung zu betreiben, die eng mit der Person Rasmus Baumann verknüpft ist. Da er den Musikern bekannt ist und nach deren Aussage keine Ressentiments gegen ihn bestehen, macht ein Probedirigat von Herrn Baumann oder anderen Dirigenten keinen Sinn.
Die Rechte der Musiker werden in vollem Umfang respektiert. Hierzu sieht der entsprechende Tarifvertrag unmissverständlich vor: „Der Orchestervorstand wird vor der Einstellung des musikalischen Oberleiters hinsichtlich der künstlerischen Eignung beteiligt.“
Der Vorstand des Trägervereins hat diese Beteiligung als Selbstverständlichkeit mehrfach zugesichert.