17. April 2013, 12:31 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Prof. Dr. Stefan Goch, Leiter des Instituts für Stadtgeschichte, wird in der Veranstaltungungsreihe „Gelsenkirchen erinnert sich: Vor 80 Jahren – was bedeutet das für heute?“ über die „Entjudung“ der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft referieren. Die Veranstaltung findet am
Mittwoch, 24. April 2013, 19 Uhr,
in der Dokumentationsstätte
„Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“,
Cranger Straße 323, 45891 Gelsenkirchen
statt.
An Beispielen aus Gelsenkirchen werden die Entrechtung und Enteignung jüdischer Geschäftsleute, die die Nationalsozialisten „ Arisierung“ nannten, dargestellt. Dabei stehen die komplizierten Prozesse von der Enteignung bis zu der so genannten Rückerstattung im Mittelpunkt.
Das Institut für Stadtgeschichte lädt zu dem Vortrag und anschließender Diskussion herzlich ein.