19. April 2013, 09:04 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Am Donnerstag, 25. April, wird Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal sein Buch „Europa erfindet die Zigeuner: eine Geschichte von Faszination und Verachtung“ um 19:30 Uhr im Kulturraum „die flora“ vorstellen. Für diese Publikation wurde der gebürtige Gelsenkirchener mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2013 ausgezeichnet. Der Eintritt ist frei.
Das Buch umfasst die Geschichte der Darstellung der „Zigeuner“ in der europäischen Literatur und Kunst vom Spätmittelalter bis heute – von Norwegen bis Spanien, von England bis Russland. Die Dokumente, die Klaus-Michael Bogdal heranzieht, reichen von den frühen Chroniken und Rechtsdokumenten über ethnographische Werke und künstlerische Darstellungen bis hin zu den Holocausterinnerungen von Sinti und Roma. Der aus Gelsenkirchen stammende Professor lehrt Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld.
Zur Gelsenkirchener Veranstaltung laden der Kulturraum „die flora“, die Stabsstelle Integrationsbeauftragter und das Institut für Stadtgeschichte ein. In der Einführung zur Veranstaltung wird Prof. Dr. Stefan Goch, Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen, auch auf die Geschichte der Sinti und Roma in Gelsenkirchen eingehen. Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Dr. Bogdal besteht die Gelegenheit zur Diskussion, moderiert von Prof. Dr. Goch. Die Initiative zu dieser Veranstaltung stammt von Manfred Fokkink von der Stabsstelle Integrationsbeauftragter der Stadt Gelsenkirchen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Die ganze Welt bewegt sich – Kultur und Lebenswege der Roma“.
Informationen auf www.die-flora-gelsenkirchen.de.
Redaktionelle Anmerkung: Anbei eine PDF-Datei: Bogdal.pdf.