23. April 2013, 16:18 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Die Stadt Gelsenkirchen kann sich im Bereich der Förderung von Kindern und Jugendlichen erneut in der Spitze Europas behaupten. Die Jury des Award of Excellence „City for Children“ hat jetzt Gelsenkirchen für 2013 in die Endrunde berufen.
Nachdem die Stadt Gelsenkirchen im Jahr 2010 den European Award of Excellence „City for Children“ für das bahnbrechende integrierte Konzept der frühkindlichen Förderung gewonnen hat und 2011 für das Medienprojekt "Vom Nucki zum Notebook" ein "Zertifikat Spezieller Anerkennung" erhielt, konnte sich in diesem Jahr ein weiteres Gelsenkirchener Konzept beim City-for-Children-Award ganz vorne platzieren. In diesem Jahr geht es um das Thema: „Gesunde Ernährung und Bewegung für Kinder und Heranwachsende in der Stadt“.
Insgesamt reichten 20 Städte aus 14 europäischen Ländern von Gaziantep in der Türkei über Maribor in Slovenien bis Porto in Portugal ihre besten Projekte für den von der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch Stiftung sowie dem Netzwerk „Cities for Children“ ausgeschriebenen Preis ein.
Jetzt hat die Jury vier Städte für die engere Wahl nominiert. Es sind Nancy in Frankreich, Lodz in Polen, Aachen und Gelsenkirchen aus Deutschland. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt auf der Preisverleihung, die am 13. Mai 2013 im Rahmen der siebten Jahreskonferenz des Netzwerkes „Cities for Children“ in Stuttgart stattfindet.
Oberbürgermeister Frank Baranowski sieht sich durch die Nominierung bestätigt: „Die erneute Nominierung zeigt, dass wir mit unserer Bildungs- und Familienpolitik auf dem richtigen Weg sind. Die lückenlose Betreuung der der Kinder und Jugendlichen ist beste Stadtentwicklung. Sie ist Gesundheitspolitik, ist Integrationspolitik, ist Arbeitsmarktpolitik, ist Wirtschaftspolitik. An der Zukunft unserer Kinder entscheidet sich auch die Zukunft unserer Stadt. Das alles machen wir nicht, um Preise zu gewinnen. Wir machen es, weil wir überzeugt sind, nur auf diese Weise die Zukunft der Gelsenkirchener Familien optimal sicherstellen zu können. Wie sich ein Kind entwickelt, wie gesund es ist, welche Chancen es später einmal haben wird, darf eben nicht davon abhängen, woher die Eltern kommen, wie viel Geld sie haben oder ob sie studiert haben.“