26. April 2013, 11:23 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
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GE. Ausgestattet mit einem Logo mit dem Schriftzug –klimaGEnial- Klimaschutz: einfach, immer, überall startet die Stadt Gelsenkirchen ihre Kampagne Klima für Klimaschutz. Alle städtischen Aktivitäten werden künftig an dem Logo zu erkennen sein. Ebenfalls neu ist die Internetseite www.klimaGEnial.de, auf der sich Bürgerinnen und Bürger über die Angebote in der Stadt zum Thema Klimaschutz informieren können. Verstärkt soll insbesondere vor Ort in den Stadtteilen und bei Bürgerfesten für den Klimaschutzgedanken geworben und zum Mitmachen eingeladen werden.
„Bis zum Jahr 2020 wollen wir den Ausstoß des klimaschädlichen Gases in Gelsenkirchen um 25 Prozent senken. Das ist nur zu schaffen, wenn die Stadt, verschiedene Initiativen und Verbände sowie die Bürgerinnen und Bürger dies gemeinsam anpacken“, ist Oberbürgermeister Frank Baranowski überzeugt. Das neue Logo und die Internetseite sollen dazu beitragen, die vielen Angebote in der Stadt bekannt zu machen, zu bündeln und viele Menschen zum Mitmachen zu gewinnen, so der Oberbürgermeister.
Erstmals zum Einsatz kommt ein Informationsstand mit dem klimaGEnial-Logo und vielen Mitmach-Angeboten und Informationen im Gepäck am Samstag, 18. Mai von 14 bis 18 Uhr, während des Drachenfestes auf dem Consol-Gelände in Bismarck. Es ist der Auftakt einer Informationstour durch alle Gelsenkirchener Stadtteile.
In den nächsten beiden Jahren der Kampagne ist das Schwerpunktthema Bauen und Wohnen. Seinen Beitrag dazu kann jeder leisten, wie Dr. Gerhard Osadnik, Leiter des Referates Umwelt der Stadt Gelsenkirchen verdeutlicht: „Abschaltbare Steckerleisten, der Einsatz von Energiesparlampen oder der Kauf sparsamer Elektrogeräte sind gut für das Klima und machen sich bezahlt.“ Mit kleinen Schritten lasse sich viel erreichen. Bei den Besuchen in den Stadtteilen werde man zeigen, wie es geht, kündigt Osadnik an.
Zum Mitmachen lädt auch die Bürgerwerkstatt am Freitag, 3. Mai von 15 bis 18 im Wissenschaftspark, Munscheidtstraße 14, im Rahmen der Woche der Sonne ein. „Hier werden wir die Ergebnisse der ersten Bürgerwerkstatt im November des letzen Jahres vorstellen und gemeinsam überlegen, wie wir daran anknüpfen können“, sagt der Klimaschutzbeauftragte Armin Hardes. Die Bürgerwerkstatt unterstützt die vielen Akteure, die schon lange im Klimaschutz engagiert sind und will weitere hinzugewinnen. Armin Hardes: „Auch das gehört zu unserer Tour durch die Stadtteile: Wir werben für Beteiligungsmöglichkeiten und zeigen, wie viel sich bereits in unserer Stadt beim Klimaschutz tut.“
Davon können sich alle Interessierten bei einer der zahlreichen Veranstaltungen während der Woche der Sonne vom 26. April bis zum 7. Mai überzeugen. Erstmals im Programm ist eine familienfreundliche Radtour durch die Solarstadt Gelsenkirchen. „Angesteuert werden die Klimaschutzsiedlung Rheinelbe, der Solarbunker auf dem ehemaligen Gelände des Schalker Vereins sowie die Solarsiedlungen in Bismarck, Erle und Schaffrath“, skizziert der Geschäftsführer des Fördervereins Solarstadt Gelsenkirchen Wolfgang Jung die Route. Los geht es um 10 Uhr am Wissenschaftspark.
Bereits zum neunten Mal hat der Förderverein eine Mischung aus Diskussionen, Informationen und Technik zum Anfassen zusammengestellt. Das Angebot reicht vom Tag der offenen Tür bei der abakus solar AG am Nordsternpark bis zu Diskussionen über die Energiewende in Deutschland. Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.solarstadt-gelsenkirchen.de.