29. November 2022, 13:28 Uhr | Stadt Gelsenkirchen
Diese Meldung ist vom 29. November 2022, 13:28 Uhr. Gegebenenfalls sind einzelne Inhalte oder der gesamte Artikel nicht mehr aktuell. Für aktuelle Meldungen der Stadt Gelsenkirchen klicken Sie bitte auf https://www.gelsenkirchen.de/aktuelles
GE. Vor 30 Jahren haben sich viele engagierte Menschen in Gelsenkirchen dazu entschlossen, ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt zu setzen.
Die frühen 1990er Jahre waren geprägt durch zahlreiche rassistische Übergriffe und Gewalttaten. Allein zwischen Januar und November 1992 gab es etwa 1.900 Gewalttaten mit rechtsextremem Hintergrund, darunter 606 Brandanschläge und 15 Sprengstoffattentate.
Allen sind noch die Anschläge in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen und Mölln in Erinnerung und auch die insgesamt 13 Todesopfer dieser Gewaltwelle. Die erschreckenden Entwicklungen erforderten eine demokratische Gegenposition: Am 4. Dezember 1992 gründete sich die Demokratische Initiative als Zusammenschluss der demokratischen Kräfte in Gelsenkirchen. Seither ist sie ein wichtiger Pfeiler im Einsatz für Menschenrechte und Demokratie in unserer Stadt.
Zu den Mitakteurinnen und -akteuren der ersten Stunde sind über die Jahre neue Organisationen und Institutionen hinzugekommen, sodass die Demokratische Initiative heute 28 Mitgliedsorganisationen zählt. Dahinter stehen tausende Menschen mit gemeinsamen Werten.
Das 30-jährige Bestehen und wird am
Sonntag, 4. Dezember 2022, von 12 bis 14.30 Uhr
im Schauburg-Filmpalast,
Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen
gemeinsam gefeiert. Dazu lädt die Schirmherrin der DI, Oberbürgermeisterin Karin Welge, die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein.
Um eine Anmeldung per E-Mail an demokratische.initiative@gelsenkirchen.de wird gebeten.